Suchen

Elektromobilität E-Motor ohne seltene Erden und Windungen

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Sven Prawitz

Bentley forscht an einem E-Antrieb, der keine Seltene Erden benötigt und ohne Kupferwicklungen auskommt. Eingesetzt in eine E-Achse soll das Konzept bis 2026 serienreif sein.

Firmen zum Thema

Unter der Führung von Bentley entwickeln mehrere britische Unternehmen eine neuartige E-Achse.
Unter der Führung von Bentley entwickeln mehrere britische Unternehmen eine neuartige E-Achse.
(Bild: Bentley)

Luxusautohersteller Bentley arbeitet in einem Forschungsprojekt an einer neuartigen E-Achse. Der integrierte permanent erregte Elektromotor soll ohne seltene Erden auskommen und keine Kupferwicklungen benötigen. Eine Machbarkeitsstudie habe für dieses Konzept niedrigere Kosten und ein besseres Recycling am Ende der Nutzung ergeben.

Einsatz im ersten elektrischen Bentley?

Die E-Achse soll die Leistungselektronik und das Getriebe integrieren. Für letzteres sind additiv hergestellte Komponenten vorgesehen.
Die E-Achse soll die Leistungselektronik und das Getriebe integrieren. Für letzteres sind additiv hergestellte Komponenten vorgesehen.
(Bild: Bentley)

Bis zum Jahr 2026 soll eine vollständige E-Achse für den Einsatz in der Praxis vorliegen. Zu diesem Zeitpunkt soll auch das erste reine Elektroauto der Marke auf den Markt kommen. Ob es über die E-Achse verfügen wird, lässt Bentley offen. Alternativ wäre könnte der Konzernbaukasten PPE genutzt werden, der auch bei den Konzernschwestern Audi und Porsche zum Einsatz kommt.

Das vom britischen Staat geförderte Forschungsprojekt ist auf drei Jahre angelegt. Beteiligt sind neben Bentley, Advanced Electric Machines, Diamond Light Source, das Hartree Centre, Hieta Technologies, FD Sims, Nottingham University, Talga Technologies und University of Bath.

(ID:46764811)