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Motorsport Engineering

Ein exklusiver Club: Fünf Autos über 400 km/h

| Autor/ Redakteur: Max Friedhoff/SP-X / Svenja Gelowicz

Nur wenige Serienfahrzeuge schaffen eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h. Fünf der exklusiven Modelle stellen wir hier vor.

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Mehr als 400 km/h schaffen nur wenige Serienfahrzeuge. Fünf der exklusiven Modelle stellen wir hier vor. Im Bild der Hennessey Venom GT.
Mehr als 400 km/h schaffen nur wenige Serienfahrzeuge. Fünf der exklusiven Modelle stellen wir hier vor. Im Bild der Hennessey Venom GT.
(Bild: Hennessey)

In Zeiten, in denen schon ein Mini-SUV wie der Audi SQ2 es auf Höchstgeschwindigkeiten von 250 km/h schafft, muss man schon ordentlich auffahren, um wieder der König der Autobahn zu werden. Wer das nötige Kleingeld hat, kann die 300-km/h-Liga überspringen und sich gleich in den „Club 400“ einkaufen. Diese fünf Autos wären ein Anfang.

Der Erste: Bugatti Veyron

Mit dem Veyron begründete Bugatti im Jahr 2005 die neue Topliga in Sachen Höchstgeschwindigkeit. Der 736 kW/1.001 PS starke Franzose schaffte es in der Basisausführung auf 407 km/h, bevor das stärkere Supersport-Modell diesen Rekord mit 415 km/h schließlich toppen konnte. Der Veyron ist dabei nicht nur das erste Serienfahrzeug, das es je über die 400-km/h-Schwelle schaffte, er stellt auch die technische Grundlage für den Nachfolger Chiron dar, mit dem sich Bugatti kurzfristig wieder auf den Thron der Highspeed-Liga setzte.

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Der Nachfolger: Bugatti Chiron

Nachdem Bugatti rund 450 Exemplare des Veyron absetzen konnte, stellte der Hersteller im Februar 2016 schließlich das Folgemodell in Form des Chiron vor, der zwar stark auf dem Veyron basiert, in Sachen Fahrleistungen und Komfort aber nochmal einen Gang hochschaltet. Zum Einsatz kommt erneut der W16-Motor, der im Chiron 1.103 kW/1.500 PS leistet und das luxuriöse Hypercar auf eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h beschleunigt. Für den Ritt von null auf 400 km/h und wieder zurück benötigt der Chiron lediglich 42 Sekunden – eine Zeit, die nur der Koenigsegg Agera RS unterbieten konnte.

Der Neue: McLaren Speedtail

Lange Zeit war der McLaren F1 mit 391 km/h das schnellste Straßenauto der Welt. Mittlerweile gehört der Dreisitzer – zumindest in Sachen Topspeed – fast zum alten Eisen. Dieses Jahr hat McLaren daher den Speedtail vorgestellt, der als erster Brite in den „Club 400“ einfahren soll. Als Hommage an den F1 von 1993 ordnen die Briten das Cockpit mit einem zentralen Fahrersitz und zwei nach hinten versetzten Beifahrerplätzen an.

Unter der stromlinienförmigen Außenhaut des Speedtail sitzt ein Hybrid-Antriebsstrang mit insgesamt 772 kW/1.050 PS, der den Dreisitzer in nur 12,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 300 katapultiert. Der Speedtail durchbricht die 400-km/h-Schallmauer und fährt maximal 403 km/h schnell.

Der Extreme: Hennessey Venom GT

Während es sich bei den Highspeed-Preziosen aus dem Hause Bugatti und McLaren um echte Luxusautos handelt, kann der Hennessey Venom GT getrost als „Outlaw“ bezeichnet werden. Auf der Basis einer Lotus Elise hat der amerikanische Tuner ein Hypercar gestrickt, das dank sieben Litern Hubraum und 914 kW/1.244 PS maximal 435 km/h erreicht. Die Produktion des Venom GT wurde vergangenes Jahr nach nur 13 gebauten Exemplaren eingestellt, der Nachfolger „F5“ soll fast 500 km/h schnell werden.

Der Schnellste: Koenigsegg Agera RS

Der Koenigsegg Agera RS ist aktuell das schnellste Straßenfahrzeug der Welt. 2017 knackte das schwedische Hypercar den 0-400-0-Rekord des Bugatti Chiron und war fünf Sekunden schneller als der luxuriöse Franzose. Rein auf die Höchstgeschwindigkeit bezogen liegt der Agera RS mit seinem 1.000 kW/1.360 PS starken Antrieb mit 447 km/h deutlich an der Spitze dieser Top-5. Allerdings war der Motor, der eigentlich dem „One:1“ von Koenigsegg vorbehalten war, lediglich eine Sonderoption für den Agera. Im Serienzustand ist der Schwede „nur“ 415 km/h schnell – genau wie der Veyron Supersport von Bugatti.

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