„iglidur on tour“ | Advertorial Ein Kleinwagen geht auf große Fahrt

Autor / Redakteur: igus GmbH / Fernando de Matos

Seit 30 Jahren widmet sich der Kölner Kunststoffspezialist igus der Erforschung, Entwicklung und stetigen Optimierung von Tribopolymeren der Marke „iglidur“ für industrielle Anwendungen. Mit über 12.000 Artikeln bietet igus das weltweit größte Programm an reibungsoptimierten Polymergleitlagern an. igus hat sich als kompetenter Zulieferer in der Automobilbranche erfolgreich etabliert; jedes zweite igus-Gleitlager wird heute schon in Automobilen eingesetzt.

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Ein Kleinwagen geht auf große Fahrt
Ein Kleinwagen geht auf große Fahrt
(igus)

Um diese Leistungsfähigkeit zu beweisen, schickt igus derzeit anlässlich des 50jährigen Firmenjubiläums einen umgebauten Kleinwagen um die Welt, der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fahrzeugtechnik der Fachhochschule Köln an den verschiedensten Stellen mit iglidur Gleitlagern ausgerüstet wurde und Messen und Kunden in aller Welt besucht. Von Sitz- und Verdecksystem über Mehrlenkerscharniere und Komponenten im Motorraum bis hin zu Anwendungen im Fahrwerk.

Die Reise des Kleinwagens um die Welt begann an der Fachhochschule Köln, wo metallische Lager durch iglidur Polymergleitlager ersetzt wurden.

Unter anderem am Startergenerator an der Reihe wurden die Lager ausgetauscht. Über einen Flachrippenriemen beschleunigt dieser situationsbedingt entweder die Kurbelwelle des Motors oder wird im umgekehrten Fall von der Kurbelwelle angetrieben, um Strom für das Bordnetz zu erzeugen. In unserem Auto ist er mit einem speziell ausgeführten Bolzen beweglich gelagert. In Verbindung mit einem federbelasteten Vorspannelement werden so Schwingungen ausgeglichen. Dadurch wird der An- bzw. Abtriebsriemen des Starter-Generators immer gespannt gehalten. Der Bolzen, der den Motor „aufhängt“ wird dabei ab sofort durch igus Kunststofflager geführt.

Die Lagerstellen am Startergenerator

Auch an den Drosselklappen gibt es bei dem orangefarbenen Kleinwagen nun iglidur Gleitlager. Drosselklappen befinden sich vor dem Ansaugrohr. Moderne Motoren brauchen nicht nur Treibstoff, sondern das richtige Mischverhältnis von Treibstoff und Luft. Wie viel Luft „angesaugt“ wird, hängt beim Ottomotor davon ab wie viel Gas gegeben wird. Die Luftzufuhr selbst wird über die Drosselklappe reguliert, die auf einer Welle sitzt und von einem kleinen Elektromotor gesteuert wird. Diese Welle ist nun von zwei iglidur Gleitlagern gelagert.

Auch die Drosselklappen des Kleinwagens sind nun mit iglidur Gleitlagern gelagert.

TÜV-Abnahme und Startschuss
Der 9. Januar war ein entscheidender Tag für das Umbau-Team der Fachhochschule Köln und igus: Der TÜV inspizierte das umgebaute Fahrzeug. Nach eingehender Untersuchung dann die heiß erwartete Nachricht: Die Zulassung wird erteilt und die Tour kann beginnen.

Der „iglidur on Tour“-Kleinwagen bei der TÜV-Abnahme nach erfolgreichem Einbau von 56 iglidur Gleitlagern.

Der offizielle Startschuss wurde am 20. Januar 2014 auf einem großen Presseevent in der neuen Fabrikhalle in Köln gegeben. 50 Journalisten informierten sich umfassend über die ausgetauschten Lagerstellen und die Tour. Eine Video-Live-Schaltung zu den Kollegen im ersten Land der Tour, Indien, vermittelte ersten Eindruck, was den Wagen alles erwarten würde.

Gerhard Baus, Leiter des Geschäftsbereiches Gleitlager bei igus, stellte das Projekt zum 30jährigen Jubiläums des iglidur Werkstoffs und des 50 jährigen Bestehens der igus GmbH in der neu errichteten Halle am Hauptsitz in Köln vor.

Im Anschluss an die Pressekonferenz ging es für unseren Fahrer Sascha mit dem iglidur®-Auto direkt zum Frankfurter Flughafen. Einen Tag später wurde der Wagen direkt nach Neu Delhi geflogen, wo die Tour so richtig startete.

Direkt nach der Pressekonferenz ging es für Fahrer und Fahrzeug nach Frankfurt, von wo aus der Wagen seine Tour in Asien begonnen hat.