Jaguar XF Sportbrake Elegant, praktisch und ein echter Jaguar

Autor / Redakteur: Walther Wuttke/SP-X / Michael Ziegler

Ein Kombi von Jaguar? Das weckt nicht unbedingt gute Erinnerungen. Noch dazu gibt es für den neuen XF Sportbrake nur Dieselmotoren. Doch der Edel-Lader hat deutlich bessere Erfolgschancen als der selige X-Type Kombi.

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Jaguar legt mit dem XF Sportbrake wieder einen Kombi auf.
Jaguar legt mit dem XF Sportbrake wieder einen Kombi auf.
(Jaguar)

Jaguar und Diesel, das war noch vor einigen Jahren ebenso ein „no go“ wie Jaguar und Kombi. Das unglückliche Zwischenspiel des X-Type Kombi war dafür ein trauriger Beweis. Jaguar stand eben immer schon für sportliche und luxuriöse Limousinen bzw. Coupés. Nun, die Zeiten ändern sich, und wer weiter erfolgreich auf dem Markt unterwegs sein will, muss sich anpassen. Daher gehört der Diesel schon seit einigen Jahren zum selbstverständlichen Jaguar-Angebot und nun auch wieder ein Kombi – allerdings ein betont sportlicher Vertreter seiner Gattung. Als Sportbrake rollt jetzt zu Preisen ab 48.550 Euro der Kombi der XF-Baureihe auf den Markt.

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Der neue Jaguar-Kombi übernimmt von der Limousine die coupéartige Linienführung und verbindet sie mit den praktischen Eigenschaften eines Kombis – was an sich in dieser Klasse nichts Neues ist. Obwohl der Sportbrake mit der Limousine bis zur B-Säule identisch ist, gelang den Designern mit dem 4,96 Meter langen XF-Frachter ein überraschend eigenständiges Modell. Dessen fließende Linien werden durch die schwarz eingefärbten D-Säulen zusätzlich verstärkt. Zusammen mit der dunkel getönten Heckscheibe entsteht die Illusion einer ununterbrochenen Glaspartie, was entscheidend zum eleganten Auftritt des jüngsten Jaguars beiträgt.

Schön und praktisch

Dennoch ist der XF Sportbrake nicht nur ein sogenannter Lifestyle-Kombi, bei dem die Form alles und die Funktion nebensächlich ist. Er bietet stattdessen handfeste Vielseitigkeit und sogar recht viel Laderaum im Heck. Wird die Rücksitzbank mittels der seitlichen Hebel flach gelegt, steigt das Ladevolumen von 550 auf 1.635 Liter, ausreichend Platz also für zusätzliches Gepäck. Bei der Ladebreite hatten die Jaguar-Entwickler auch die Golfspieler in der Kundschaft im Visier. 1,064 Meter reichen, um die Golfbags problemlos zu transportieren. Und wenn der Raum im Heck mal nicht reichen sollte, dann vermag die serienmäßige Dachreling einschließlich lieferbarer Container die zusätzliche Fracht aufzunehmen. Ein cleveres System von Laderaumschienen ermöglicht die Montage der gegen Aufpreis angebotenen Sperren und Netze. Die Heckklappe besitzt eine Zuziehautomatik und kann (ebenfalls gegen Aufpreis) mit einer elektrischen Öffnungs- und Schließfunktion ausgestattet werden.

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