Jaguar XF Sportbrake

Elegant, praktisch und ein echter Jaguar

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Ein echter Jaguar

Hinter dem Lenkrad zeigt sich der Jaguar als typischer Vertreter seiner Marke. Der Fahrer blickt auf logisch verteilte Instrumente und ist von einem edel ausgelegten Interieur umgeben. Auch in diesem Bereich unterscheidet sich der Sportbrake nicht von der Limousine und bietet den typisch britischen Stil – vor allem, wenn die üppige Lederpolsterung gewählt wird. Der Sportbrake mag der vielseitigste Jaguar der Markengeschichte sein, ein typischer Jaguar ist er dennoch geblieben.

Und das obwohl unter der Fronthaube ausschließlich Dieselaggregate mit allerdings akustischer Zurückhaltung für Vortrieb sorgen. Basisantrieb ist der 2,2-Liter-Turbodiesel, der 147 kW/200 PS leistet. Der Vierzylinder erledigt die Aufgabe souverän, den leer immerhin bereits 1.735 Kilogramm wiegenden Kombi bis zur Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h zu beschleunigen, wozu auch die von Jaguar neu abgestimmte Achtgang-Automatik beiträgt. Mit einem kombinierten Verbrauch von 5,1 Litern bietet diese Motorisierung den geringsten Verbrauch eines Jaguar-Modells überhaupt. Wie die beiden stärkeren Antriebe ist der 2,2-Liter-Turbo serienmäßig mit einem Stopp-Start-System verbunden.

Noch souveräner ist der XF Sportbrake mit den beiden Dreiliter-Sechszylinder unterwegs, die 177 kW/240 PS und 202 kW/275 PS leisten und den Nobel-Lader auf 240 km/h beziehungsweise elektronisch abgeregelte 250 km/h beschleunigen. Trotz dieser ansehnlichen Werte verbrauchen die beiden V6-Motoren lediglich je 6,2 Liter und beim stärksten Sportbrake vergehen gerade mal 6,6 Sekunden, um ihn aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen.

Limousinen-Fahrgefühl

Damit die dynamischen Markenwerte auch im Kombi erhalten bleiben, spendierten die Jaguar-Entwickler dem Sportbrake eine sich selbst nivellierende Luftfederung an der Hinterachse. So soll sich der Kombi wie die Limousine fahren. Zudem bleibt die Karosserie auch bei voller Ausnutzung der Ladekapazität immer in der richtigen Lage.

Auch wenn es vielleicht nicht unbedingt in das Weltbild der Jaguar-Fans passt, der XF Sportbrake lässt sich auch mit einer Anhängerkupplung bestellen. Das Spurstabilisierungssystem erkennt über die ESP-Sensoren Schlingerbewegungen des Anhängers und unterbindet sie durch gezielte Bremseingriffe.

Die Preisliste für das jüngste Jaguar-Modell beginnt bei 48.550 Euro für den 2.2 D. Der 3.0-Liter-Diesel startet bei 52.550 Euro und der 3.0 Diesel S kostet mindestens 56.550 Euro, wenn er wie die anderen Versionen von Ende November an bei den Händlern steht.

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