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TRW Automotive Elektrische Parkbremse setzt sich durch

| Redakteur: Bernd Otterbach

TRW geht aufgrund eigener Marktstudien davon aus, dass die Elektrische Parkbremssysteme im Jahr 2015 als Standard in einem Fünftel aller in Europa gefertigten Fahrzeuge verbaut sein wird.

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Beim Mittel- bis Oberklassesegment rechnet TRW sogar mit einer 50-prozentigen Ausstattungsrate. Gleichzeitig werde sich die Technologie laut der Studien weltweit in immer mehr Regionen verbreiten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

TRW ist nach eigenen Angaben weltweit Marktführer bei Elektrische Parkbremssystemen (EPB) und brachte die EPB 2001 als erstes Unternehmen auf den Markt. Zur Zeit ist die 5er-Serie, das 6er Coupé, der X3 und Z4 von BMW, der Ford Galaxy und S-Max, der Volvo S60, S80, V60, V70, XC 60, und XC70, der Renault Mégane und Scénic und der Audi Q5, A4, A5, A6, A7 und A8, sowie VW Tiguan, Sharan, das CC-Modell, der Passat und das Passat Coupé mit dem System ausgestattet.

Voll integrierter Teil des Bremssystems

„Da die elektrische Parkbremse nur Elektronik und Bedientaster benötigt, wird die Fahrzeugplanung flexibel und die Gestaltung des Fahrzeuginnenraums stark vereinfacht“, erklärte Josef Pickenhahn, Vice President Braking Engineering bei TRW. „Die EPB spart zudem Platz, so dass den Herstellern mehr Raum für weitere Ausstattungen zur Verfügung steht. Das Fahrzeuggewicht wird – im Vergleich zu einer Standard-Parkbremse – wesentlich reduziert.“

Zusätzlich zur klassischen Parkbremsfunktion ist die EPB voll integrierter Bestandteil des Bremssystems. Sie bietet Funktionen wie die dynamische Verzögerung und die Bremsbelagverschleißanzeige. Die EPB funktioniert wie eine konventionelle hydraulische Bremse in Standard-Bremsanwendungen und arbeitet wie eine elektrische Bremse beim Parken oder in Notbremssituationen.

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