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DFKI-Forschungsbereich CPS Elektromobilität soll robuster werden

| Redakteur: Bernd Otterbach

Im Verbundprojekt RESCAR 2.0 wollen je sechs Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft ein Verfahren zu entwickeln, in dem Robustheit erstmals als Zielgröße definiert wird.

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Dabei soll sie für den Entwurf genau spezifiziert und während des gesamten Entwicklungsablaufs von Anfang an bis zur Verifikation berücksichtigt werden. Der Projektname RESCAR 2.0 steht dabei für „Robuster Entwurf von neuen Elektronikkomponenten für Anwendungen im Bereich Elektromobilität“. In dem Projekt werden Methodiken und Standards entwickelt, um die Robustheit und Zuverlässigkeit des Gesamtsystems „Elektroauto“ vorhersagen und garantieren zu können. Dadurch können zukünftig Elektroautos mit jenem Vorsprung an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort ausgestattet werden, mit dem sich heute schon deutsche Hersteller erfolgreich vom Wettbewerb abheben.

Im Forschungsbereich „Cyber-Physical Systems“ (CPS) des DFKI unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler konzipieren Wissenschaftler im Rahmen von RESCAR 2.0 Analysen zur akkuraten Einschätzung des Zeitverhaltens der elektronischen Komponenten. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, das Zusammenspiel der vielen verbauten Elemente zu optimieren und somit die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems zu steigern.

RESCAR 2.0, an dem jeweils sechs Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen arbeiten, wird mit insgesamt 6,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Aus der Industrie sind an dem Projekt folgende Firmen beteiligt: AUDI AG, BMW AG (assoziierter Projektpartner), ELMOS Semiconductor AG, Forschungszentrum Informatik (FZI), Infineon Technologies AG sowie die Robert Bosch GmbH. Wissenschaftliche Partner sind: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Berlin, Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen Dresden, Technische Universität Dresden, Leibniz Universität Hannover und die Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Projektkoordination liegt bei Infineon. Das Projekt läuft bis Ende Januar 2014.

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