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Automobilzulieferer

Elring Klinger will 50 Millionen Euro einsparen

| Autor/ Redakteur: dpa / Maximiliane Reichhardt

Der Zulieferer aus Dettingen an der Erms schnürt den Gürtel enger: Nachdem Elring Klinger aufgrund der Branchenkrise im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht war, kündigt das Unternehmen nun Sparmaßnahmen an.

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Elring Klinger ist wegen der Flaute an den Automärkten im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht.
Elring Klinger ist wegen der Flaute an den Automärkten im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht.
(Foto: Elring Klinger)

Angesichts der Flaute im weltweiten Automobilgeschäft will der Zulieferer Elring Klinger in diesem Jahr 50 Millionen Euro an Sachkosten einsparen und zudem deutlich weniger investieren. „Wir haben Unterauslastung in einigen Werken oder Bereichen“, sagte Vorstandschef Stefan Wolf der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ am Montag (19. August). Elring Klinger hatte im zweiten Quartal einen Verlust von 8,6 Millionen Euro verbucht und bereits ein Sparprogramm angekündigt.

Derzeit bauten die Mitarbeiter ihre gut gefüllten Arbeitszeitkonten ab, sagte Wolf den Zeitungen. Damit sei man noch einige Monate flexibel, danach müsse wohl Kurzarbeit beantragt werden. Auch die Investitionen, 2018 immerhin 160 Millionen Euro, will der Vorstandschef kappen. „2019 wird es noch ein hoher zweistelliger Millionenbetrag sein“, sagte er. 2020 solle es noch weniger werden. Weltweit beschäftigt Elring Klinger derzeit rund 10.400 Menschen.

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