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Mit einem Energiesparprogramm für umweltrelevante Anlagen hat die Müller Weingarten AG den zweiten Platz beim "KfW-Energieeffizienzpreis" der KfW Förderbank gemacht.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem Energiesparprogramm für umweltrelevante Anlagen hat die Müller Weingarten AG den zweiten Platz beim "KfW-Energieeffizienzpreis" der KfW Förderbank gemacht. Unter dem Motto "Strom effizient nutzen" lobte die KfW Förderbank den mit 15.000 Euro dotierten Umweltpreis im Jahr 2004 erstmalig aus.

Der Umformspezialist hatte die Experten der Jury mit einer wesentlichen Senkung seiner CO2-Emissionen und umfangreichen Energiekosteneinsparungen beeindruckt. "In den letzten drei Jahren hat die Müller Weingarten AG ein gezieltes Energiemanagement betrieben", erläutert Norbert Willibald. Der Konzernbeauftragte bei Müller Weingarten hatte die Umweltmaßnahmen zum Wettbewerb bei der KfW eingereicht. "Hierdurch haben wir den Stromverbrauch in unserem Werk in Weingarten um insgesamt 6,5 Millionen kWh (28 Prozent) reduziert und die indirekten CO2-Emissionen um 4.400 Tonnen gesenkt. Unsere Einsparungen bei den Energiekosten belaufen sich insgesamt auf circa 250.000 Euro pro Jahr."

Kern der bei Müller Weingarten durchgeführten Verbesserungen zur Stromersparnis ist eine moderne Gebäudeleittechnik, die den sicheren und energetisch optimierten Betrieb der technischen Anlagen gewährleistet. Sämtliche energierelevanten Anlagen des Unternehmens sind über Modem mit einem Zentralrechner verbunden.

Dadurch werden die Anlagen stets überwacht. Bei Abweichungen und Störungen können sofortige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Modernisierungen an Heizung und Druckluftanlagen sowie der umfassende Einsatz von Energiesparlampen ergänzen das gezielte Energiemanagement.