Suchen

Historische Fahrzeuge

Porsche-Museum zieht um

Porsche-Museum zieht um

| Autor/ Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Bisher war sie über zahlreiche Standorte verstreut: Jetzt hat das Porsche-Museum eine zentrale Sammlungshalle für seine mehr als 500 Fahrzeuge umfassende Historienabteilung in Betrieb genommen.

Firmen zum Thema

Das Fahrzeuglager des Porsche-Museums zieht an eine zentrale Stelle um.
Das Fahrzeuglager des Porsche-Museums zieht an eine zentrale Stelle um.
( Dominsky )

Es ist schon von außen äußerst schick, es liegt überaus zentral und es hat viel zu bieten: Das neue, im Jahr 2009 eröffnete Porsche-Museum. Einziger Schönheitsfehler: Platz ist ein seltenes und teures Gut im Herzen Stuttgarts – und nicht nur da. Beinahe jedes Museum kennt die Problematik: Wohin mit den ganzen Exponaten, die nicht den Platz in die Ausstellung finden oder verdienen? Klare Antwort: Ab ins Depot. So war auch der schwäbische Sportwagenbauer gezwungen, die stetig wachsende Zahl an Fahrzeugen in seiner Obhut einigermaßen angemessen zu beherbergen. Die bisherige Praxis: Eine Halle hier, eine Unterstellmöglichkeit dort.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 19 Bildern

Ein Zustand, den die Verantwortlichen um Museumsleiter Achim Stejskal nicht länger hinnehmen wollten. Eine Lösung musste her – und die gibt es seit Kurzem.

Zentrale Sammlungshalle in Kallenberg

In Korntal-Münchingen, Ortsteil Kallenberg, hat Porsche jetzt eine zentrale Sammlungshalle eingerichtet. Der Industriebau, zuletzt Heimat eines Küchenbauers, dient nach entsprechenden Umbauarbeiten als zentrales Museumslager. Er ist mit zwei Kilometern einen sprichwörtlichen Steinwurf von der Firmenzentrale und dem Museum entfernt. Rund 500 Fahrzeuge umfasst der Museumsfundus aktuell – circa 15 neue Modelle kommen pro Monat hinzu. Gut 340 rollende Zeitzeugen, mehr als 200 Motoren sowie Etliches an Ersatzteilen und weiterem Geschichtsgut nimmt davon jetzt die knapp 10.000 m2 große Kallenberger-Einrichtung auf. Circa 80 Fahrzeuge zeigt das Museum, der überwiegende Rest befindet sich in Form von Leihgaben – bei Porsche-Partnern und in anderen Museen – auf weltweiter Tournee.

Über 50 Sattelzüge

Mehr als 50 Sattelzüge brachten die Repräsentanten der Porsche-DNA unter den wachsamen Augen von Museumsleiter Stejskal und Alexander Klein, Leiter Fahrzeugmanagement des Porsche Museums, in das frisch renovierte Domizil. Dass dieses keineswegs als „letzte Ruhestätte“ fungieren soll, darauf legen die beiden großen Wert. Viele der dort gelagerten Fahrzeuge kommen nach wie vor ihrer ureigenen Aufgabe nach: Sie fahren beziehungsweise werden gefahren. Zahlreiche Exponate schickt Porsche regelmäßig auf „große Fahrt“. Von der Oldtimer-Rallye bis zum historischen Rennevent: Mehr als 350 Einsätze hatten die Museums-Mannen und -Frauen im letzten Jahr zu absolvieren – Tendenz steigend.

Wer sich selbst einmal ein Bild von der umfangreichen Sammlungshalle machen möchte: Die Ausstellung ist zwar keineswegs öffentlich, auf Anfrage aber auch nicht ausgeschlossen. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Porsche-Museum.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 36211620)

Manolo Media; Porsche; Aikele Werbeagentur; Porsche AG / Marco Prosch; ; Dominsky; Byton; Continental; Volkswagen; Mini; Elring Klinger; Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover; IAV; Patrick Langer, KIT; Christoph Schönbach/Magna; Röchling Automotive; BBS Automation; CSI Entwicklungstechnik; Composites Europe; Wilfried Wulff/BMW; Novelis; Opel