Strategie Entwicklungsdienstleister: Fünf wichtige Themen für 2021

Autor / Redakteur: Jan Dannenberg* / Svenja Gelowicz

Das Corona-Jahr 2020 hat die Entwicklungsdienstleister ausgebremst. Ab Mitte des laufenden Jahres wird die Branche allerdings eine steile Wachstumskurve hinlegen. Fünf Entwicklungen, die jetzt wichtig sind.

Software gewinnt für das Geschäft der Entwicklungsdienstleister zunehmend an Bedeutung.
Software gewinnt für das Geschäft der Entwicklungsdienstleister zunehmend an Bedeutung.
(Bild: Bosch)

Nach zehn Jahren stetigen Wachstums hat die Coronakrise im Jahr 2020 bei den Engineering-Dienstleistern (EDL) der Automobilindustrie deutliche Bremsspuren hinterlassen. Das zeigen die Ergebnisse der Berylls-Untersuchung zu den 75 größten F&E-Spezialisten. So konnte sich der Umsatz der Entwicklungsdienstleister in einem Jahrzehnt zwar gut verdoppeln – von 2010 mit 6 Milliarden Euro auf 12,5 Milliarden Euro im Jahr 2019.

Allerdings hat sich der Einbruch der Automobilindustrie im vergangenen Jahr mit einem Umsatzrückgang von minus 12,5 Prozent auch bei den externen Entwicklern niedergeschlagen. Die Beschäftigtenzahlen für die sonst so begehrten Ingenieure waren bei den meisten Unternehmen rückläufig oder haben bestenfalls stagniert.