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"Entwicklungspotenzial beim Ottomotor"

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Heinz Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Mahle, im Interview mit »Automobil Industrie«.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Heinz Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Mahle, stellt sich den Fragen von »Automobil Industrie«. Wie entwickelt sich Mahle weiter - durch Zukäufe oder organisches Wachstum?

Heinz Junker: Unser Wachstum liegt in diesem Jahr nicht im zweistelligen Bereich. Der Markt wächst nicht so stark und wir planen bis Ende des Jahres mit Sicherheit keine größeren Akquisitionen mehr. Entsprechend gehen wir von einem organisch erzielten Umsatzwachstum in der Größenordnung von 5 Prozent aus. Und in den kommenden Jahren? Bietet sich die Gelegenheit für eine intelligente Akquisition, schauen wir uns das an. Auf der anderen Seite wollen wir auch organisch wachsen.

In den vergangenen Jahren erzielte Mahle das organische Wachstum in erster Linie im Nutzfahrzeug- und Dieselbereich. Dies dürfte in Zukunft schwerer fallen.

Beim Diesel kommen wir langsam an eine Sättigungsgrenze. Zudem tragen die Abgasvorschriften wie Euro 5 und potenziell Euro 6 zur Verteuerung des Dieselmotors bei. Von daher gehe ich davon aus, dass es ein größeres Entwicklungspotenzial beim Ottomotor gibt. Er ist in punkto Kraftstoffverbrauch noch lange nicht zu Ende entwickelt. Die Schritte, die der Dieselmotor bereits hinter sich hat, stehen dem Ottomotor noch bevor.

Darüber hinaus hat er noch einen Kostenvorteil. Das gesamte Interview können Sie in der nächsten Ausgabe, 10, der »Automobil Industrie« lesen.