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Denso Entwicklunszentrum ausgebaut

| Redakteur: Bernd Otterbach

Denso hat das Aachen Engineering Centre (AEC) in den Bereichen Design und Entwicklung von Komponenten für Antriebsstrang, Elektronik und Elektrik erweitert.

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Denso Automotive Deutschland GmbH, eine Tochtergesellschaft der japanischen Denso Corporation, hat in den Ausbau des in Wegberg angesiedelten AEC rund 19.3 Millionen Euro investiert.

Im Vergleich zum ursprünglichen Engineering Centre, das im Jahr 2005 eröffnet wurde, hat sich die Grundfläche für Einrichtungen und Büroräume von 2.110 auf 6.550 Quadratmeter vergrößert. Vor fünf Jahren war das AEC der erste Engineering-Standort für Komponenten von Dieselmotoren, den Denso außerhalb von Japan unterhielt. Mittlerweile wurde das Engineering von Komponenten für den Antriebsstrang in das Kompetenzspektrum des Zentrums mit aufgenommen.

Elektroniklabor für Motorsteuergeräte

Im AEC stehen jetzt mehr als die doppelte Anzahl von Prüfeinrichtungen zur Verfügung. Hierzu gehören Pumpenprüfstände, Motor- und Fahrwerksdynamometer sowie Abgasanalysatoren. Masato (Max) Nakagawa, der Direktor des AEC, meint: „Wir haben nicht nur die Anzahl unserer Prüfeinrichtungen verdoppelt, wir haben auch unser Leistungsangebot verbessert. Besonders stolz sind wir auf unser völlig neues Elektroniklabor. Wir können jetzt die Entwicklung von Hardware und Software für die Motorsteuergeräte von Diesel- und Benzinmotoren im eigenen Hause anbieten. Unser Labor ist zudem für Elektro- und Hybridtechnologien europäischer Spezifikation gerüstet.“

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