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Rampf Erfolgreichstes Geschäftsjahr seit Gründung

| Redakteur: Karin Bayha

Mit einem Umsatz von 104,5 Millionen Euro hat die RAMPF-Gruppe einen Umsatz in Rekordhöhe erzielt.

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Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Umsatzplus von 46 Prozent. Gleichzeitig bedeutet dies einen Zuwachs von rund 15 Prozent zum bisherigen Spitzenjahr 2007/2008.

Internationale Märkte enorm wichtig

Auf dem deutschen Markt lag das Umsatzvolumen bei 41,4 Millionen Euro, international sogar bei 61,3 Mio. Euro. „Die internationalen Märkte sind für uns enorm wichtig. Der Anteil des internationalen Geschäfts macht rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Rampf. „Vor allem in den USA sind wir in der Krise stark gewachsen“, sagt Rampf, der in den Jahren 2003-2004 die RAMPF Group in Wixom (Michigan) aufgebaut hat. Auch die vor fünf Jahren in Osaka gegründete japanische Niederlassung meldet Erfolgszahlen: Mit 4,5 Millionen Euro Umsatz zählt sie in Japan inzwischen zu den führenden Anbietern von Modellbauwerkstoffen.

Neue Projekte bestimmen den Erfolg

Gründe für den Umsatzzuwachs seien zum einen die allgemeine Konjunktur, die zur Verbesserung der Realwirtschaft beigetragen habe. Zum anderen trugen die Projekte, die RAMPF in der Krise angestoßen habe, wie neue Dienstleistungen und Produkte sowie die vor acht Jahren begonnene Internationalisierungsstrategie dazu bei. „Da RAMPF auch in der Kundenstruktur ein breit aufgestelltes Unternehmen ist, wurden unsere Geschäftsfelder zeitlich versetzt von der Krise getroffen. Als erstes Unternehmen war EPUCRET von der Krise betroffen und musste mit Kurzarbeit reagieren, während die Mitarbeiter der Firma RAMPF Dosiertechnik noch vollkommen ausgelastet waren“, erklärt Michael Rampf.

Krise mit Kostenreduzierungen gemeistert

Die Krise habe das Unternehmen nun gemeistert. Ein solides Kostenreduzierungsprogramm, einen angemessenen Investitionsstopp, der geplante Investitionen nicht ausschloss, und ein Solidarpakt mit den Mitarbeitern, seien wesentliche Erfolgsfaktoren gewesen. Der Solidarpakt sah einen 5-10-prozentigen Lohnverzicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen Zeitraum von rund 10 Monaten bei gleicher Arbeitsleistung vor. Eine weitere strategische Maßnahme in der Krise war der Verkauf der RAMPF Automation zum Beginn des Jahres 2010.

Investitionen von 8 Millionen Euro geplant

Geprägt durch die Krise hat die RAMPF-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,9 Millionen Euro investiert. Im Geschäftsjahr 2011/2012 werden es rund 8 Millionen Euro sein. Rampf investiert in die Silikonfertigung, in die Erweiterung der Fertigung „großvolumiger“ Modelle sowie in neue Produktgruppen EPUTRONIC, EPUSTONE und EPUGRIND der Firma EPUCRET. Ein Erweiterungsbau über eine zusätzliche Nutzfläche von rund 3.500 Quadratmetern soll in Zimmern (o.R.) entstehen. Der firmeneigene Neubau soll im Frühjahr 2012 eröffnet werden und bietet Platz für ein neues Logistik- und Dienstleistungszentrum, für eine erweiterte Anwendungstechnik und eine Lohnfertigung. „EPUCRET Mineralgusstechnik hat in der Krise den Grundstein für Weiterentwicklungen gelegt“, so Michael Rampf. Mit der Eröffnung eines neuen Schleifzentrums im bayrischen Bessenbach im Juli 2010 wurde ein wichtiger Punkt in der Wertschöpfungskette erzielt.

Mitarbeiterzahl um 8 Prozent gestiegen

Die Mitarbeiterzahl der RAMPF-Gruppe ist kontinuierlich um 8 Prozent gestiegen. Ende Juni beschäftigte RAMPF weltweit 444 Mitarbeiter, davon waren 388 Mitarbeiter an deutschen Standorten. Geplant ist für das laufende Geschäftsjahr noch ein Anstieg auf 500 Beschäftigte.

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