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Leichtbau Ergebnisse der „Initiative Massiver Leichtbau“

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Die „Initiative Massiver Leichtbau“ arbeitet seit dem Jahr 2013 an neuen Möglichkeiten des Leichtbaus. Im Abschlusskolloquium haben die Unternehmen nun ihre Ideen präsentiert.

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„Die Initiative möchte den Austausch über Leichtbau entlang der kompletten Lieferkette Stahlherstellung – Massivumformung – Komponentenherstellung bis hin zum Einsatz im Automobil, befördern“, erläutert Hans-Willi Raedt, Sprecher der Initiative für die Massivumformer.
„Die Initiative möchte den Austausch über Leichtbau entlang der kompletten Lieferkette Stahlherstellung – Massivumformung – Komponentenherstellung bis hin zum Einsatz im Automobil, befördern“, erläutert Hans-Willi Raedt, Sprecher der Initiative für die Massivumformer.
(Bild: Initiative Massiver Leichtbau)

Das Ergebnis der „Initiative Massiver Leichtbau“ kann sich sehen lassen: Nach eigenen Angaben kamen knapp 1.000 Leichtbauvorschläge für Fahrwerk, Antriebsstrang, Getriebe und antriebsspezifische Elektronik zusammen. Die Ideen wurden von Unternehmen aus der Stahlbranche und der Branche der Massivumformung gemeinsam erarbeitet. Wie die Initiative mitteilt, beziehen sich die Einfälle auf den stofflichen und konstruktiven sowie auf den Fertigungs- und Konzeptleichtbau. Am 11.10.2018 wurden die wesentlichen Ergebnisse in einem Abschlusskolloquium präsentiert. Nun stehen die beteiligten Zulieferer vor der Aufgabe, ihre Lösungsvorschläge Kunden zu vermitteln sowie Überzeugungsarbeit bei Entwicklern zu leisten.

Gewichtsreduzierung von 93 kg

Die Initiative Massiver Leichtbau hat es sich seit dem Jahr 2013 zur Aufgabe gemacht, aufzuzeigen, welche Leichtbaupotenziale bei Stahlbauteilen in Antrieb und Fahrwerk liegen. Die nun beendete Phase III startete im Juli 2017 mit 39 Kooperationspartnern mit der Demontage und Dokumentation eines hybridisierten Allrad-SUVs mit Split-Axle-Antrieb. In gleicher Weise wurden Getriebe, Kardanwelle und Hinterachse eines schweren Nutzfahrzeugs demontiert. Bei dem Hybrid-Pkw mit einer Referenzmasse der oben genannten Systeme von 816 Kilogramm ist eine Gewichtsreduzierung von 93 Kilogramm möglich. Für den Lkw-Antriebsstrang mit einer Referenzmasse von 909 Kilogramm können die Experten eine Gewichtsreduzierung um insgesamt 124 Kilogramm in Getriebe, Kardanwelle und Hinterachse in Aussicht stellen.

Leichtbau Gipfel Die Veranstaltung verknüpft Themen, wie beispielsweise Multi-Material-Mix, additive Fertigung, Verbindungstechnik, Simulation u.v.m. Referenten von Zulieferern und OEMs tauschen sich hier über moderne Leichtbaukonzepte aus.
Alle Informationen und das Programm des Leichtbau Gipfel

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