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Elektronik Etas stellt leistungsstärkere Steuergeräteschnittstelle vor

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Auf der embedded World Fachmesse in Nürnberg hat Etas, Entwickler von Embedded Systemen, zwei neue Produkte vorgestellt.

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Etas hat auf der embedded World ein leistungsstärkere Schnittstelle vorgestellt.
Etas hat auf der embedded World ein leistungsstärkere Schnittstelle vorgestellt.
(Foto: Etas)

Um dem Trend der Komplexität der Fahrzeugelektronik durch derzeitige begrenzte Applikationsansätze entgegen zu wirken, hat das Unternehmen Steuergeräteschnittstellen entwickelt die sämtliche Signale bei der Applikation von Steuergeräten im Antriebsstrang erfassen. So sollen weniger Testfahrten und Fahrzeugprototypen erforderlich werden und die Applikation sollen schneller abgeschlossen werden.

Möglich wird das mit der Steuergeräteschnittstelle FETK und dem Steuergeräte- und Bus-Schnittstellenmodul ES891. Ende des Jahres erfolgt zudem die Einführung einer INCA-Version 7.2, die für die Applikation in Fahrzeugen, auf Prüfständen oder in virtuellen Umgebungen vorgesehen ist.

Höherer Datendurchsatz

Das neue System soll einen 20-mal höheren Datendurchsatz als aktuelle Systeme ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Steuergerätelaufzeit besitzen. Je nach Steuergeräteaufbau können die neuen Werkzeuge mehr als 40.000 Signale verarbeiten und dabei zwei Steuergeräteverbindungen in einem ES891 unter¬stützen. Zudem sollen sich die Signale aus CAN-, CAN FD-, FlexRay- und LIN-Bussen sowie digitalen und analogen Ein- und Ausgängen mit einer hoch genauen Zeitsynchronisierung von weniger als einer Mikrosekunde verarbeiten lassen.

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