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Elektronik ETAS und National Instruments gründen Joint Venture

| Redakteur: Sven Prawitz

Ein Gemeinschaftsunternehmen von National Instruments und ETAS soll Hardware-in-the-Loop-Systeme entwickeln. Damit soll dem steigenden Bedarf an Testsystemen durch die Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen Rechnung getragen werden.

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Gebäude der ETAS-Zentrale in Stuttgart.
Gebäude der ETAS-Zentrale in Stuttgart.
(Bild: Etas)

Im Rahmen einer Kooperation wollen National Instruments und ETAS künftig integrierte Hardware-in-the-Loop-(HiL-)Systeme entwerfen, fertigen und warten. Dafür gründen die beiden Unternehmen ein Joint Venture, in das National Instruments seine softwaredefinierte Plattform und ETAS seine Test- und Validierungsprodukte einbringen soll. Laut einer Mitteilung der beiden Unternehmen sollen damit Fahrzeugelektronik-Software inklusive Steuergeräte und Sensoren getestet und validiert werden.

Das paritätische Joint Venture soll seinen Hauptsitz in Stuttgart haben. Der Abschluss der Transaktion hängt von den üblichen Auflagen wie regulatorischen und kartellrechtlichen Freigaben ab und wird voraussichtlich im Juni 2019 erfolgen.

„Mit diesem Joint Venture will ETAS die Anwendung von HiL-Systemen auf neue Felder wie automatisiertes Fahren ausweiten“, erläuterte Friedhelm Pickhard, Vorsitzender der Geschäftsführung von ETAS.

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