Mobilitätsdienstleister

EU genehmigt Mobilitäts-Fusion von Daimler und BMW

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Die EU-Wettbewerbshüter haben den Zusammenschluss der Carsharing-Dienste von Daimler und BMW unter Auflagen erlaubt.
Die EU-Wettbewerbshüter haben den Zusammenschluss der Carsharing-Dienste von Daimler und BMW unter Auflagen erlaubt. (Bild: BMW)

Brüssel ist mit der Fusion der Carsharing- und Mobilitätsdienste von Daimler und BMW einverstanden – aber nur unter Auflagen. Halten sich die Hersteller nicht an die Vorgaben, droht ihnen wettbewerbsrechtlicher Ärger.

Die EU-Wettbewerbshüter haben den Zusammenschluss der Carsharing-Dienste von Daimler und BMW unter Auflagen erlaubt. Die beiden Unternehmen hätten ausreichende Zusagen gemacht, um die Wettbewerbsbedenken auszuräumen, teilte die EU-Kommission am Mittwochabend mit.

Die beiden Autohersteller wollen ihr Carsharing und ihre Mobilitätsdienste zusammenlegen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen. Die Fusion ist zudem eine Kampfansage an Uber und andere Technologiekonzerne. Das neue Unternehmen soll eine Reihe von Angeboten bündeln, etwa die Carsharing-Anbieter Car-2-go und Drive Now, die Taxi- und Mobilitäts-Apps Mytaxi und Moovel von Daimler sowie die Park- und Elektroauto-Ladedienste von BMW.

Beim Carsharing würde es jedoch in sechs Städten – Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Wien – zu wettbewerbsrechtlichen Problemen kommen, befand die EU-Kommission. BMW und Daimler müssen nun künftig auch anderen Anbietern von Mobilitätsapps Zugang zu ihren Programmierschnittstellen gewähren, so dass auch diese die Carsharing-Dienste der beiden anzeigen können. Außerdem müssen andere Anbieter von kurzzeitigen Autovermietungen Zugang zur Mobilitätsapp Moovel erhalten.

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29.03.18 - Die beiden Autobauer legen wie erwartet ihre Carsharing- und Mobilitätsangebote zusammen. Der Zusammenschluss ist eine Kampfansage an Konkurrenten wie Uber. lesen

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