China Market Insider EU-Klimaschutzpläne setzen chinesische Batterie-Produzenten unter Druck

Von Henrik Bork

Die EU erhöht schrittweise die Anforderungen an importierte Batterien. Ab Januar müssen sie über den Lebenszyklus nachhaltig sein. Bis 2027 treten weitere Regeln in Kraft.

Bei den Vorgaben für Batterien zieht die EU die Schrauben sprichwörtlich an. Künftig müssen Importeure Kohlendioxidemissionen und den Materialeinsatz umfangreich dokumentieren.
Bei den Vorgaben für Batterien zieht die EU die Schrauben sprichwörtlich an. Künftig müssen Importeure Kohlendioxidemissionen und den Materialeinsatz umfangreich dokumentieren.
(Bild: BMW)

Neue EU-Regeln für den Klimaschutz setzen die chinesischen Hersteller von Powerbatterien unter Druck. Strengere Auflagen in Europa gefährden ihre Exporte. Während große Produzenten daran arbeiten, die neuen „Lebenszyklus“-Anforderungen und Emissionsgrenzen zu antizipieren und umzusetzen, fühlen sich kleinere chinesische Zulieferer zunehmend in ihrer Existenz bedroht, ist der Tenor einer Debatte über die EU-Regeln in China.

Es gehe zum Teil um den Klimaschutz, zum Teil aber auch um unfaire Wettbewerbsvorteile für die europäische Industrie.

Stimmungsbild in China

„Ab nächstem Jahr wird es in der EU eine Serie von Regeln für den Import von Powerbatterien geben und einige Unternehmen, die solche Batterien exportieren, sind deswegen sehr nervös“, sagte Liu Tong, Geschäftsführer von „Jiangsu Xingyetong New Energy“ der chinesischen Autozeitung Zhongguo Qiche Bao.