Elektromobilität

EU-Kommission will E-Auto-Quote bis 2030

| Redakteur: Svenja Gelowicz

15 Prozent der Neuwagen in der EU sollen von 2030 an Elektro- oder Hybridantriebe haben.
15 Prozent der Neuwagen in der EU sollen von 2030 an Elektro- oder Hybridantriebe haben. (Bild: Bosch)

Die Pläne, eine Quote für E-Autos einzuführen, scheinen konkret: Laut „FAZ“ will die Europäische Kommission die Autohersteller verpflichten, mindestens 15 Prozent aller Neuwagen in Europa ab 2030 mit einem E-Motor oder anderen emissionsfreien Antrieben auszustatten.

Elektro- oder Hybridantriebe für 15 Prozent der Neuwagen in der EU – und unabhängig davon sollen die Hersteller den CO2-Ausstoß zwischen 2021 und 2030 um ein Drittel verringern: Das Signal, dass die EU-Kommission aussendet, ist deutlich. Dies berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Momentan gilt für die Autohersteller die Vorgabe, den CO2-Ausstoß bis 2021 im Durchschnitt auf 95 Gramm je Kilometer zu senken. Konkrete Vorschläge für die Elektroquote will die Kommission Anfang November vorlegen. Im Sommer hatte die Behörde noch dementiert, dass sie an Plänen für eine Elektroquote arbeite.

Mit der Quote für Stromer und anderen emissionsfreie Fahrzeuge wolle sie ein klares Signal an den Markt senden, begründet die Kommission ihren Vorstoß nach dem Bericht der „FAZ“. Dabei gehe es nicht nur um die Autoindustrie, sondern auch um die Zulieferbranche, allen voran die an der Entwicklung der für die Elektroautos nötigen Batterien beteiligten Unternehmen.

Quote soll ausnahmslos gelten

Ein generelles Reduktionsziel von 30 Prozent für die Automobilbranche reiche dafür nicht aus. Die geplante Quote soll für jeden einzelnen Hersteller gelten. Sie soll nicht handelbar sein. Die Autohersteller könnten sich damit nicht von ihren Verpflichtungen „freikaufen“, etwa indem sie mit Unternehmen wie dem Elektroautohersteller Tesla kooperieren.

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