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ACEA Europäischer Automarkt verliert an Tempo

| Redakteur: Andreas Wehner

In der EU wurden im November 954.000 Fahrzeuge neu zugelassen – 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit verlangsamt sich das Wachstum.

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Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet ACEA rund 11,6 Millionen neu registrierte Fahrzeuge.
Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet ACEA rund 11,6 Millionen neu registrierte Fahrzeuge.
(Foto: Wehner)

Der europäische Automarkt hat an Fahrt verloren. Im November wurden nach Angaben des europäischen Herstellerverbands ACEA in der Europäischen Union (EU) rund 954.000 Pkw neu registriert – ein Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Damit hat sich das Marktwachstum deutlich abgeschwächt. Im September und Oktober lagen die Pkw-Neuzulassungen in der EU noch um 6,4 beziehungsweise 6,5 Prozent im Plus. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet ACEA rund 11,6 Millionen neu registrierte Fahrzeuge. Damit betrug der Zuwachs von Januar bis November 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Entwicklung auf den fünf wichtigsten europäischen Märkten verlief im November unterschiedlich. Während Spanien (+17,4 %), Großbritannien (+8,0 %) und Italien (+5,0 %) deutlich zulegten, wurden in Deutschland (-1,8 %) und Frankreich (-2,7 %) weniger Autos neu zugelassen als im Vergleichsmonat des Jahres 2013.

Die deutschen Hersteller legten überwiegend zu. Vor allem der BMW-Konzern verbuchte mit seinen Marken deutliche Zuwächse: Mini steigerte die Neuzulassungen EU-weit um 13,3 Prozent, BMW wuchs um 8,8 Prozent. Bei Mercedes betrug das Plus 7,6 Prozent, während Konkurrent Audi einen Zuwachs von 3,5 Prozent verbuchte. Leicht unterdurchschnittlich verlief das Wachstum im November bei Volkswagen (+1,2 %) und Opel/Vauxhall (+11,1 %).

In Gesamteuropa (EU + EFTA) wurden im November 989.000 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent. Von Januar bis November steht mit 12 Millionen Einheiten ein Zuwachs von 5,5 Prozent in der Statistik.

Auch weltweit liegen die Pkw-Verkäufe im Plus. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie wuchsen neben dem europäischen Markt auch die beiden anderen großen Absatzregionen China (+7,7 %) und USA (+4,5 %). Auch Indien verbuchte eine Steigerung von 5,4 Prozent. Die Neuwagenverkäufe in Brasilien (-2,9 %), Russland (-1,1 %) und Japan (-10,2 %) waren dagegen rückläufig.

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