Acea-Statistik Europäischer Nutzfahrzeugmarkt erholt sich langsam

Autor Andreas Wehner

Die Neuzulassungen von Transportern, Lkw und Bussen erreichen noch nicht das Niveau von vor der Coronakrise. Aber es geht aufwärts.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die europaweiten Nutzfahrzeugneuzulassungen steigen weiter, erreichen aber noch nicht das Niveau von vor der Coronakrise. Wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch (26. Mai) mitteilte, wurden im April in den Staaten der EU, der Efta sowie in Großbritannien insgesamt gut 210.000 Nutzfahrzeuge neu registriert. Das sind etwa dreimal so viele wie im Vorjahresmonat, als die Corona-Einschränkungen erstmals voll zum Tragen kamen. Im April 2019 verzeichnete Acea noch knapp 225.000 Neuzulassungen von Transportern, Lkw und Bussen.

Nach vier Monaten steht mit 850.000 Einheiten ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang 2020 in der Bilanz. Im Vorkrisenjahr 2019 wies die Statistik allerdings von Januar bis April gut 900.000 neu registrierte Nutzfahrzeuge aus.

Die Zulassungszahlen je Segment

Der deutlichste Zuwachs zeigte sich im April bei den Transportern. 180.000 Einheiten bedeuteten ein Plus von über 230 Prozent. Allerdings war der Transportermarkt im Vergleich zu den schwereren Segmenten im April 2020 auch stärker eingebrochen.

In der Klasse über 3,5 Tonnen verzeichnete Acea mit gut 30.000 Einheiten ein Plus von 90 Prozent. Bei den schweren Lkw (über 16 Tonnen) verdoppelten sich die Neuzulassungen auf gut 25.000 Einheiten. Bei den Bussen betrug der Zuwachs über 80 Prozent. Hier weist die Statistik 2.200 neu registrierte Fahrzeuge aus.

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