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Neuzulassungen Europäischer Pkw-Markt weiter im Plus

Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Erholung in Europa hält an. Die Pkw-Neuzulassungen sind den sechsten Monat im Plus. Doch der Markt bewegt sich weiter auf einem sehr niedrigen Niveau.

Die positive Entwicklung weckt Hoffnungen auf eine weitere Erholung des Marktes.
Die positive Entwicklung weckt Hoffnungen auf eine weitere Erholung des Marktes.
(Foto: Kia)

Der europäische Pkw-Markt setzt seinen Aufwärtstrend weiter fort: Im Februar seien die Neuzulassungen in Europa (EU 28 plus Efta) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent auf knapp 895.000 Einheiten gestiegen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA mit. Das sechste Plus in Folge darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Markt auf einem sehr niedrigen Niveau ist: Der vergangene Monate war der zweitschlechteste Februar seit Beginn der Aufzeichnung vor elf Jahren.

Doch die positive Entwicklung weckt Hoffnungen auf eine weitere Erholung des Marktes. Die meisten größeren Märkte waren im Plus. Dies gilt sowohl für West- als auch für Osteuropa. Dabei entwickelten sich die östlichen Länder wesentlich besser. Zum durchschnittlichen Plus von 25,3 Prozent auf gut 71.000 Einheiten trugen Polen (+35,2 %), Ungarn (+29,1 %), die Slowakei (+22,4 %) und Tschechien (+21 %) mit einem zweistelligen Plus bei.

Beim Wachstum konnten viele westeuropäische Länder nicht mithalten, dennoch entwickelten sie sich gut. Spanien (+17,8 %), Italien (+8,6 %), Deutschland (+4,3 %) und Großbritannien (+3,0 %) sind zum Teil deutlich im Plus. Von den größeren Märkten verbuchte lediglich Frankreich (–1,4 %) einen Rückgang.

Die Entwicklung in den Ländern spiegelt sich bei den Marken wider. Die meisten Hersteller sind mit ihren Fabrikaten im Plus: Dacia führt mit einem Plus von 33,6 Prozent auf mehr als 27.000 Einheiten ein weiteres Mal das Wachstumsranking an. Aber auch Skoda (+21,5 %), Opel (+15,6 %) und Toyota (+13,6 %) können als Volumenmarken kräftig zulegen.

Andere Marken sind dagegen im Minus: Europas größter Autobauer Volkswagen verbuchte mit seiner Kernmarke einen Rückgang um 0,8 Prozent auf knapp 107.000 Einheiten. Auch bei den süddeutschen Premiumherstellern war die Nachfrage nach Smart (–7,2 %) und Mini (–10,1 %) geringer als vor zwölf Monaten.

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