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Schaeffler Externe Buchprüfung

| Redakteur: Thomas Weber

Die finanzielle Lage der durch die Conti-Übernahme schwer in Bedrängnis geratenen Schaeffler-Gruppe soll nun von externen Wirtschaftsexperten unter die Lupe genommen werden.

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Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC sei damit beauftragt worden, die Situation bei Schaeffler zu prüfen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Branchenkreisen. Schaeffler soll nun „die Hosen herunterlassen“, bisher sei die Lage dort intransparent. Der fränkische Zulieferer aus Herzogenaurach ist hoch verschuldet, im Gespräch sind mögliche Staatshilfen.

Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) die beiden mit insgesamt 22 Milliarden Euro verschuldeten Konzerne Schaeffler und Continental auf, ein tragfähiges Zukunftskonzept vorzulegen, das mit den wichtigsten beteiligten Banken abgesprochen sei. Dies sei eine Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit Bund und Ländern unter der Federführung des Bundes.

Das Familienunternehmen Schaeffler hatte mit Krediten für mehr als zehn Milliarden Euro 90 Prozent der Anteile des wesentlich größeren Continental-Konzerns gekauft. Die Finanz- und Autokrise aber erwischte Schaeffler und Continental mit voller Wucht, die Conti-Aktie ging auf Talfahrt. Conti ist derzeit an der Börse nur noch rund zwei Milliarden Euro wert. Schaeffler hält derzeit 49,9 Prozent der Conti-Aktien, jeweils 20 Prozent musste die Gruppe bei den Privatbanken Metzler und Sal. Oppenheim parken. Grund: Laut Investorenvereinbarung mit Continental darf Schaeffler vier Jahre lang höchstens 49,99 Prozent der Anteile halten.

Continental mit Sitz in Hannover ist wegen der Übernahme der Siemens-Tochter VDO im Jahr 2007 ebenfalls mit rund 11 Milliarden Euro verschuldet, verwies aber in den vergangenen Tagen auf einen „stabilen Finanzrahmen“.

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