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Motorsport

Extreme-E: Offroad Elektrorennen für SUVs

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Gil de Ferran und Alejandro Agag rufen mit Continental als Gründungspartner die Offroad-Rennserie „Extreme-E“ ins Leben. Das Unterhaltungskonzept soll seine Zuschauer für den Klimawandel sensibilisieren.

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Die St. Helena soll der Rennserie als mobile Einsatzbasis dienen.
Die St. Helena soll der Rennserie als mobile Einsatzbasis dienen.
( Bild: CSM Systems )

Der ehemalige Rennfahrer Gil de Ferran und Alejandro Agag, Gründer der Rennserie Formel E, haben gemeinsam „Extreme-E“ ins Leben gerufen – eine elektrische Offroad-Rennserie, die an fünf abgelegenen Orten stattfinden soll. Das Sport- und Unterhaltungskonzept soll die Leistung von Elektro-SUVs unter extremen klimatischen Bedingungen demonstrieren – und gleichzeitig die Auswirkungen des Klimawandels auf diese Ökosysteme hervorheben.

Start im Januar 2021

Im Januar 2021 sollen fünf Veranstaltungen an Orten beginnen, die durch den Klimawandel und andere Herausforderungen bedroht sind. Die Rennserie soll als Doku-Sport-TV-Serie aufgenommen werden und von Fisher Stevens produziert werden. Der britische Umweltschützer David de Rothschild soll Chief Explorer der Rennserie sein und die Mission leiten. Die mobile Einsatzbasis werde das historische Schiff Royal Mail Ship St. Helena.

Die E-Rennen sollen weltweit in einem seriellen dokumentarischen Stil gezeigt werden, sodass die Fans jede Episode mit einem filmischen Gefühl verfolgen können. Ein besonderer Fokus liege auf der Geschichte, wie der Klimawandel das Ökosystem an jedem Ort gefährdet.

Gründungspartner

Extreme-E ist laut eigener Aussage ein kapitalgedecktes Unternehmen und hat bereits die Unterstützung vom Automobilzulieferer Continental erhalten – als Gründungspartner und offizieller Reifenlieferant. Das brasilianische Unternehmen CBMM unterstützt die Serie als Nioblieferant.

Extreme-E: Der Ablauf

Extreme-E soll in Zusammenarbeit mit der Formel-E im traditionellen Round-Robin-Format mit zwei Gruppen von je sechs Teams durchgeführt werden. Wobei die Top-Vier in die K.o.-Phase kommen und jeder Fahrer sich einen Platz im Finale erkämpfen kann. Die Offroad-Etappen sollen etwa 6-10 Kilometer lang sein und über eine Reihe von virtuellen Toren verfügen, die von den Fahrern durchfahren werden können.

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