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Eybl International Eybl glänzt in Rumänien

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Der niederösterreichische Automobilzulieferer Eybl International hat sich in Rumänien zu den führenden seiner Branche gemausert.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der niederösterreichische Automobilzulieferer Eybl International hat sich in Rumänien zu den führenden seiner Branche gemausert. Am Standort Deta werden Sitzbezüge aus Stoff und Leder sowie Lederlenkräder und spezielle Interieur-Teile produziert. Mehr als 1.500 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Von der rumänischen Handelskammer wurde das Unternehmen mit Sitz in Krems schon mehrfach ausgezeichnet. "In der Konfektion ist die positive Entwicklung in Deta sehr stark von den wachsenden Marktanteilen von Eybl bei der französischen Autoindustrie geprägt", zeigte sich Peter Löschl, Vorstand für Marketing und Verkauf erfreut. Zudem sorgt eine werkseigene Ausbildung für hoch qualifizierte Arbeitskräfte.

Der Standort in Deta wurde erst vor vier Jahren eröffnet und unterhält Logistikketten nach Österreich, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Bauteile aus Rumänien werden in knapp einer Million Fahrzeuge eingesetzt. Im letzten vollen Wirtschaftsjahr 2002 belief sich der Umsatz auf 410 Millionen Euro. Insgesamt sind im Eybl Konzern mehr als 3.500 Mitarbeiter tätig.

Das Unternehmen war 2000/2001 nach einer stürmischen Expansionsphase in eine schwere Krise geschlittert. Die Schulden drohten das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von damals nur 10 Prozent zu erdrücken, das laufende Geschäft war tief in den roten Zahlen.

Nach einem Managementwechsel Anfang 2002 trennte man sich von einem guten Teil der Auslandsproduktionen und ordnete Schwerpunkte und Ausrichtung des Unternehmens neu. 2002 wurde erstmals wieder ein operativer Gewinn erzielt. Für das laufende Geschäftsjahr 2003/04 rechnet Eybl International mit 380 bis 400 Millionen Euro Umsatz und einem Betriebsergebnis von zwölf bis 14 Millionen Euro.