Suchen

Neue Modelle Fahrbericht Audi A1: Der neue Kleine

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Mit einer gründlichen Überarbeitung hat sich Audi mit dem A1 im Kleinwagen-Premiumsegment zurückgemeldet und präsentiert einen modernen Drei- und Fünftürer.

Firmen zum Thema

Audi hat den A1 gründlich überarbeitet und jetzt den kleinen drei- und Fünftürer päsentiert.
Audi hat den A1 gründlich überarbeitet und jetzt den kleinen drei- und Fünftürer päsentiert.
(Foto: Audi )

Nach vier Jahren Bauzeit hat Audi in Monte Carlo das Facelift des Kleinwagens A1 vorgestellt. Der deutsche Premiumhersteller nutzt die Neuauflage für zahlreiche Überarbeitungen im In- und Exterieur, den Motoren und der Effizienz. Schon beim ersten Blick fällt auf, dass der A1 sich in der Karosserie an die Markensprache der größeren Brüder anlehnt. Ein neues Scheinwerferdesign, ein akzentuierter Kühlergrill und eine sportlichere Front- und Heckstoßstange mit Diffusor kennzeichnen den modernisierten Auftritt des Kleinwagens. Über die Aufpreisliste oder diverse Pakete sind auch noch Xenon Plus-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, LED-Heckleuchten und ein Fernlichtassistent zu bestellen. Pünktlich zum anstehenden Frühjahr sorgen flotte Farben und Farbvarianten für den Unterschied zum bislang vorherrschenden Einerlei der gedeckten Töne.

Aber nicht nur in der Aussenansicht, auch im Innenraum will Audi mit A1 und A1 Sportsback die junge Zielgruppe begeistern. Neben dezenten Schwarz- und Grautönen sollen unterschiedliche Farbzusammenspiele bei Sitzen, Luftausströmern und Cockpit ansprechen. Der deutsche Hersteller spricht insgesamt von über einer Million Kombinationsmöglichkeiten bei der Aussen- und Innenausstattung.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 12 Bildern

Nagelneuer 1,0 TFSI

Auch unter der Haube hat der Hersteller seine Aggregate mit serienmäßiger Start-Stop-Funktion einer Frischzellenkur unterworfen, die allesamt der neuen Euro 6-Regelung geschuldet sind. Neuester Antrieb ist der Dreizylinder 1,0 TFSI Motor aus dem Volkswagen Regal. Mit Turboaufladung kommt der jüngste Spross aus Ingolstadt auf 95 PS bei 160 Nm Drehmoment. Auch wenn man dem Hubraumschwächling kaum zutraut Bäume auszureißen, belehrt einen die Probefahrt eines Besseren. Bereits frühzeitig sorgen sowohl das manuelle Fünfgang-Getriebe, als auch die optional erhältliche Siebengang-S-Tronic für Schub aus dem Drehzahlkeller, sodass Effizienz und eine flotte Gangart tatsächlich nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen. Dabei soll der Verbrauch bei nur 4,3 l/100 km liegen und ein CO2 Wert von 99 g/km erzielbar sein – jedenfalls mit dem theoretischen NEFZ-Wert der EU auf dem Prüfstand.

Der neu entwickelte Dreizylinder-Motor besteht aus Aluminium und wiegt nur 88 kg ohne Anbauteile. Von seinen größeren Brüdern, den 1,4 TFSI-Motoren, hat der Kleinste im Bunde hochwertige Materialien geerbt. Kurbelgehäuse aus Aluminium, DLC-beschichtete Kolbenbolzen und der Verzicht auf eine Ausgleichswelle soll einen ruhigen Motorlauf begünstigen. Des Weiteren bietet Audi bei den Benzinern bekannte Triebwerke, wie den 1,4 TFSI (125 PS), 1,4 TFSI COD mit abschaltbarer Zylinderbank und 150 PS und die Top-Aggregate des 1,8 TFSI mit 192 PS und des 2,0 TFSI mit 231 PS in den Versionen S1 und der S1 Sportback.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43130875)