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Dürr

Neues System für Fahrwerkeinstellung

| Redakteur: Bernd Otterbach

Das neue Fahrwerkgeometrie-Messsystem von Dürr, x-3Dprofile, hat seit seiner Markteinführung im Januar 2007 bereits in 16 Fahrwerkständen Einzug gehalten hat.

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Bereits Ende des vergangenen Jahres baute Dürr Assembly Products drei Linienprüfstände in der A4 Fertigung bei Audi in Ingolstadt um und nahm diese runderneuert wieder in Betrieb. Mit der neuen Technologie deckt Dürr die Audi Modelle vom A4 Avant über die entsprechende Limousine bis zum Audi A5 Coupé und dem neuen SUV Audi Q5 ab.

Bei dieser Vielfalt an Modellen kommen die Vorzüge von x-3Dprofile voll zum Tragen, so Dürr. Neben dem großen Messbereich zeichne sich das System durch die kurze Inbetriebnahmezeit aus, die auf den Wegfall von Einstell- und Parametrierarbeiten zurückzuführen ist. Die Lichtunempfindlichkeit für den Einsatz in einer hellen, ergonomischen Arbeitsumgebung sei ein weiterer Vorteil.

Stereo-Photogrammetrie

„Der große Messbereich der x-3Dprofile-Sonde eignet sich hervorragend für einen extremen Fahrzeugmix in Bezug auf Spurweitendifferenz, Höhenstandsdifferenz und unterschiedliche Reifendurchmesser. Das entspricht genau dem, was wir von einem solchen System fordern“, erklärt Dipl. Ing. Philipp Scheppelmann, bei Audi in Ingolstadt verantwortlich für die Fahrwerkeinstellstände in der Montageplanung.

x-3Dprofile arbeitet für die Spur- und Sturzwinkelmessung mit Stereo-Photogrammetrie und Laserarrays - im Gegensatz zu anderen Sonden, bei denen mehrfarbige Streifen mittels eines Beamers auf das Rad proji-ziert werden. Als Beleuchtung des zu vermessenden Reifens dienen bei der Technologie von Dürr Laserzeilen, deren Lichtintensität um ein viel-faches größer ist als die eines Beamers. Diese Laserzeilen bilden eine flächige Punktmatrix und sind einzeln schaltbar.

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