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Dupont Farbtrends auf der Spur

| Redakteur: Konrad Wenz

Der 56. Dupont Automotive Color Popularity Report bringt es ans Licht: Schwarz- und Silberlackeffekte dominieren – der Weißanteil nimmt zu.

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Europäer bevorzugen schwarze Autos. Mit einem Anteil von 26 prozent liegt Schwarz deutlich vor Silber (20%) auf Platz 1. Der Weißanteil bei Neufahrzeugen ist leicht gestiegen, bleibt mit 9 Prozent aber unverändert auf Position 5 hinter Grau (18 Prozent) und Blau (13 Prozent). Weltweit liegen ebenfalls Schwarz- und Silbereffektlacke in der Gunst der Autokäufer vorn. Aber auch hier erfreuen sich Weißfarbtöne einer zunehmenden Beliebtheit. Ebenso gewinnen Blautöne seit Jahren kontinuierlich an Bedeutung. Mit Ausnahme von Brasilien hat sich Blau mittlerweile überall auf der Welt einen Platz unter den Top 5 erobert.

Europäer wollen‘s bunter

Die Ergebnisse des 56. Dupont Automotive Color Reports unterstreichen den Trend, dass sich die Farbvorlieben zwar weltweit zunehmend ähneln, regionale Unterschiede aber weiterhin zu beobachten sind. „Aktuelle Vorlieben sind stark durch ökologische Konzepte beeinflusst, mit steigendem Interesse an hellen, reinen und anspruchsvollen Looks“, erklärt Elke Dirks, Color Designerin für Europa bei DuPont. „Langfristig gehen wir davon aus, dass europäische Käufer eine farbigere und individuellere Farbpalette nachfragen werden“, fährt sie fort.

Russen stehen auf Rot-Grün

In die aktuelle Untersuchung wurden erstmals auch Indien und Russland mit ihrer sich rasant entwickelnden Autoindustrie einbezogen. In Indien dominieren Weißfarbtöne (17 Prozent) und Pearlweißfarbtöne (11 Prozent) sowie Silber (27 Prozent). In Russland liegt der Silberanteil sogar bei 30 Prozent. In beiden Ländern zeigt sich zudem auch eine ausgeprägte Vorliebe für bunte Farbtöne. So beträgt der Rotanteil in Indien 12 Prozent, der Blauanteil 8 Prozent, und sogar Gelb und Gold liegen mit einem Anteil von 7 Prozent ungewöhnlich hoch. In Russland sind Rot- und Grüntöne stärker vertreten als irgendwo sonst auf der Welt und weisen Anteile von 14 bzw. 13 Prozent auf.

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