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Vernetzung Feldversuche zur Car-to-X Kommunikation gestartet

| Autor / Redakteur: ampnet/nic / Michael Ziegler

Nach mehrjähriger Forschungsarbeit ist im Rhein-Main-Gebiet einer der weltweit größten Feldversuche zur Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (Car-to-X) gestartet.

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Ein defektes Fahrzeug könnte mit Car-to-X künftig schon frühzeitig erkannt und der Fahrer davor gewarnt werden.
Ein defektes Fahrzeug könnte mit Car-to-X künftig schon frühzeitig erkannt und der Fahrer davor gewarnt werden.
(Daimler)

Mit einer Flottenstärke von 120 Versuchsfahrzeugen werden ab heute (6. August) Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Wirksamkeit der "simTD"-Technologie (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) auf Autobahnen, Bundesstraßen sowie städtischen Routen in und um Frankfurt am Main erstmalig unter realen Bedingungen getestet.

Die Fahrversuche werden unter wissenschaftlicher Leitung von anerkannten Hochschulinstituten der Verkehrspsychologie und Verkehrstechnik geplant, durchgeführt und anschließend ausgewertet. Die Modellregion bietet dafür laut der Forscher optimale Rahmenbedingungen: ein hohes Verkehrsaufkommen, moderne Verkehrserfassungs- und Verkehrssteuerungsanlagen sowie alle relevanten Straßenkategorien, die eine Übertragbarkeit auf andere Regionen erlauben.

Ein Ziel – viele Beteiligte

"simTD" ist ein Gemeinschaftsprojekt deutscher Automobilhersteller, Zulieferer, Kommunikationsunternehmen, Forschungsinstituten sowie namhafter Straßenbetreiber. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung von Technologien, mit denen Fahrzeuge untereinander und mit den Verkehrszentralen der Straßenbetreiber Daten austauschen.

Partner des Projektes sind: Opel, Audi, BMW, BMW Forschung und Technik GmbH, Daimler (simTD-Projektleitung), Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Volkswagen, Bosch, Continental, Deutsche Telekom, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Technische Universität Berlin, Technische Universität München, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Universität Würzburg, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement sowie die Stadt Frankfurt am Main.

Gefördert und unterstützt wird das Projekt durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie durch das Land Hessen, den Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) und das Car 2 Car Communication Consortium.

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