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IAA 2011 Fiat Panda – tolle Kiste Nummer drei

| Autor / Redakteur: sp-x / Vera Scheid

Im Kleinstwagenprogramm von Fiat spielt der Panda die Rolle des nüchternen Praktikers. In der neuen Generation wird der Fünftürer schicker, hält aber an seinen bekannten Tugenden fest.

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Leicht gewachsen und mit modernisiertem Design feiert die dritte Generation des Fiat Panda auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) Premiere. Eine ganze Reihe neuer Motoren sollen den Kleinstwagen zu einem der sparsamsten Vertreter seiner Klasse machen.

Die Neuauflage will wie der Vorgänger mit großem Raumangebot bei innenstadtfreundlichen Abmessungen punkten. Der van-artig hohe Karosserieaufbau bleibt daher erhalten, allerdings streckt sich der Fünftürer nun um rund sieben Zentimeter auf 3,65 Meter Länge. In der Breite legt er um fünf Zentimeter auf 1,64 Meter zu. Das Wachstum kommt dem Innenraum, aber auch den Proportionen zugute. Der Panda wirkt bei unverändert 1,55 Metern Höhe nun längst nicht mehr so hochbeinig. Außerdem wurde die bisher nüchtern-kantige Karosserie abgerundet, die neue Front blickt deutlich freundlicher. Unverändert bleibt das kleine Seitenfenster zwischen C- und D-Säule. Im Innenraum erinnert eine offene Ablage anstelle des Handschuhfachs an den ersten Panda.

Erneuertes Motorenprogramm

Das Motorenprogramm wurde komplett erneuert. Als Basisbenziner feiert bei den Italienern ein 0,9-Liter-Zweizylindersaugmotor mit 48 kW/65 PS Premiere. Darüber rangiert ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 51 kW/69 PS. Top-Triebwerk ist zunächst eine Turboversion des Zweizylinders mit 63 kW/85 PS, die unter anderem bereits aus dem Fiat 500 bekannt ist. Weiterhin angeboten wird zudem der 55 kW/75 PS starke 1,3-Liter-Diesel aus dem Vorgänger. Im kommenden Jahr soll die Palette durch einen Erdgasmotor auf Basis des Zweizylinderbenziners ergänzt werden. Alle Motorversionen gibt es zunächst ausschließlich mit Frontantrieb, eine Allradversion soll nachgereicht werden.

Servolenkung nur in den höheren Ausstattungsvarianten

Bei der Sicherheitsausstattung hat Fiat nachgelegt und die Zahl der serienmäßigen Airbags auf vier verdoppelt. Der Schleuderschutz ESP gehört allerdings weiterhin nicht zum Basisangebot. Auch eine Servolenkung gibt es nur in den höheren Ausstattungsversionen. Auf der Optionsliste finden sich unter anderem ein Panoramaglasdach und ein CD-Radio.

Die Preise für den neuen Panda gibt Fiat noch nicht bekannt. Das aktuelle Modell gehört zu den günstigsten Autos auf dem deutschen Markt. Das Sondermodell „My Life“ gibt es schon ab 7.690 Euro. Die dritte Generation wird jedoch wohl knapp unter 10.000 Euro starten.

Mehrere Fiat-Sondermodelle auf der IAA

Darüber hinaus zeigt Fiat auf der IAA mehrere Sondermodelle. In Zusammenarbeit mit dem Modelabel Gucci etwa ist eine besonders edle Version des Fiat 500 C entstanden, die unter anderem über Ledersitze und Radkappen mit Gucci-Logo aufwartet. Zudem gibt es die drei Sondermodelle Abarth 500 C Cabrio Italia, Abarth Punto Super Sport und Abarth 695 Competizione zu sehen, die eine Hommage an die Rallyevergangenheit der Tuning-Marke des Fiat-Konzerns bilden.

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