China Market Insider Finanziert und die Börse im Blick: Comeback für Faraday Future

Autor / Redakteur: Henrik Bork* / Lena Straßberger

Mit frischem Kapital soll der Ex-BMW-Manager Carsten Breitfeld Faraday Future endlich zum Automobilhersteller formen. In sieben Jahren hat das Start-up noch kein Modell auf den Markt gebracht.

Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet »Automobil Industrie« regelmäßig über den chinesischen Automobilmarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet »Automobil Industrie« regelmäßig über den chinesischen Automobilmarkt.
(Bild: Jan Becke/stock.adobe.com)

Faraday Future, geführt von dem Ex-BMW-Manager Carsten Breitfeld, versucht sich an einem Comeback. Seit Ende Januar bekannt geworden ist, dass rund 30 Investoren etwa eine Milliarde US-Dollar in das E-Auto-Startup investieren, werden allmählich mehr Einzelheiten bekannt. Gleichzeitig wird immer noch heftig darüber spekuliert, wer das gestrauchelte Start-up da genau rettet – und wie stark die Beteiligung staatlicher Behörden aus China an dem Deal ist.

Kommt es zum geplanten IPO, wäre Faraday Future ein weiteres Beispiel für die schwindelerregenden Bewertungen für chinesische E-Auto-Start-ups.

Institutionelle Investoren, etwa 30 an der Zahl, aus China, den USA und Europa, stecken gemeinsam umgerechnet 830 Millionen Euro in Faraday Future (FF), hatten die Nachrichtenagentur Reuters und andere Medien Ende Januar berichtet. Ein Börsengang von FF an der US-Tech-Börse Nasdaq sei geplant. Dabei sei eine Valuierung des Start-ups von schätzungsweise 3,4 Milliarden Dollar (etwa 2,8 Milliarden Euro) angestrebt, hieß es in den Meldungen.