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Additive Fertigung FIT eröffnet Fabrik für additive Verfahren

| Redakteur: Sven Prawitz

Anlässlich des 7. Technologietages der FIT AG präsentierte das Unternehmen mit Sitz in der Oberpfalz eine neue Fertigungshalle. In der Modellfabrik soll die additive Fertigung von Metall- und Kunststoffteilen auf industriellen Maßstab gehoben werden.

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Das markante Bauwerk ist das Verwaltungsgebäude von FIT am Stammsitz in Lupburg.
Das markante Bauwerk ist das Verwaltungsgebäude von FIT am Stammsitz in Lupburg.
(Bild: konstruktionspraxis/Richter)

Die FIT AG investierte nach eigenen Angaben 20 Millionen Euro in eine Fabrik, die rein auf die Additive Fertigung (AF) ausgerichtet ist. An seinem Technologietag Anfang April präsentierte das Unternehmen in Lupburg geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Presse die neue Fertigungshalle. Auf zwei Stockwerken soll die Technik auf industriellen Maßstab gehoben werden. Ein Stockwerk ist der additiven Fertigung von Metallteilen gewidmet: Dort stehen beispielsweise 14 Anlagen von SLM und weitere von Eos. Die maximale Ausbringung liegt bei 25 Kilogramm pro Tag. Das zweite Stockwerk steht für additive hergestellte Kunststoffteile zu Verfügung, meist sind das Prototypen für den Fahrzeugbau. Die „FIT-Factory“ soll als Vorlage für weitere AF-Fabriken der Gruppe dienen. Auch das neue, größere Verwaltungsgebäude mit Arbeitsplätzen für über 200 Mitarbeiter wurde am Technologietag eingeweiht.

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Über FIT

Die im Jahr 1995 gegründete FIT AG ist über ihre Tochterunternehmen FIT Prototyping und FIT Production in den Geschäftsfeldern Rapid Prototyping und additives Design und Fertigung tätig. Der Umsatz stieg im Jahr 2016 auf 24 Millionen, 2015 lag er noch bei 17 Millionen Euro. Die Gruppe beschäftigt insgesamt 250 Mitarbeiter am Firmensitz in Lupburg sowie an weiteren Standorten, unter anderem in Hamburg und Boston, USA.

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