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Elektromobilität

Förderprogramm für Ladesäulen startet

| Redakteur: Jens Scheiner

Um Elektrofahrzeuge für Kunden attraktiver zu machen, startet der Bund ein 300 Millionen Euro umfassendes Förderprogramm. Ziel ist der Aufbau von 15.000 Ladesäulen in ganz Deutschland.

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Das Bundeskabinett investiert 300 Millionen Euro in den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Das Bundeskabinett investiert 300 Millionen Euro in den Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge.
(Bild: Nissan)

Grünes Licht für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI): Die EU-Kommission hat das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm von Bundesminister Dobrindt genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Ob das Laden für die Autofahrer gratis ist oder etwas kostet, entscheiden die Betreiber.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm an Autobahnen und das „Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität“ mit rund 30 Millionen Euro jährlich für die Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Fahrer von Elektrofahrzeugen, etwa Sonderfahrspuren und separate Parkplätze.

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