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Wirtschaft Ford kämpft sich aus der Krise

Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Die wirtschaftliche Situation von Ford stabilisiert sich, im dritten Quartal verbuchte der zweitgrößte US-Autobauer einen Milliardengewinn. Schwierig bleibt die Situation allerdings in Europa.

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Ford hat seine Finanzzahlen zuletzt deutlich aufpoliert. Europa trägt dazu allerdings noch nichts bei.
Ford hat seine Finanzzahlen zuletzt deutlich aufpoliert. Europa trägt dazu allerdings noch nichts bei.
(Bild: Ford)

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat den Gewinn im dritten Quartal kräftig gesteigert. Unterm Strich verdiente der Konzern in den drei Monaten bis Ende September 2,4 Milliarden Dollar (2 Milliarden Euro) nach 400 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar, wie Ford am Mittwoch (28. Oktober) nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Autobauer profitierte stark vom lukrativen Geschäft mit SUVs und Pick-up-Trucks im US-Heimatmarkt, wo die Nachfrage im Sommer nach dem Corona-Shutdown wieder anzog.

Europa-Geschäft mit Verlust

Zudem habe die Finanzsparte Ford Credit die besten Ergebnissen seit 15 Jahren abgeliefert, was zu deutlich erhöhten Gewinnspannen geführt habe. Das Europa-Geschäft des Konzerns bleibt indes problematisch.

Hier fiel ein Betriebsverlust in Höhe von 440 Millionen Dollar an, der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent. Insgesamt wurden die Markterwartungen aber weit übertroffen, die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um sechs Prozent. Ford hob auch die Jahresprognose an und rechnet für 2020 nun mit schwarzen Zahlen.

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