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Automatisiertes Fahren

Ford: Luftvorhang für saubere Sensoren

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Radar, Lidar und Co. sind die Augen des autonomen Autos. Damit diese immer scharf sehen, ist einiges an Aufwand nötig.

Ford beschäftigt sich mit der Sicherheit von autonomen Autos.
Ford beschäftigt sich mit der Sicherheit von autonomen Autos.
( Bild: Ford )

Die Sensoren künftiger Roboterautos können durch zu starke Verschmutzung erblinden. Gleichzeitig darf die empfindliche Technik nicht ohne weiteres in die Waschstraße. Der Automobilhersteller Ford präsentiert jetzt Ansätze, wie man Radar und Kamera von Insekten und Vogelkot frei halten kann.

Luftvorhang für das Sensorgehäuse

Beispiel Lidar: Der in der Regel auf dem Fahrzeugdach montierte und durch Kameras ergänzte 360-Grad-Laserscanner ist besonders stark Insekten ausgesetzt. Um gar nicht erst mit diesen zusammenzustoßen, hat Ford eine Art Luftvorhang für das Sensorgehäuse entwickelt, der Tiere auf Kollisionskurs erkennt und sie mit einem kurzen Luftstoß umleitet. Weil so aber nicht alle Insekten und jedes Staubkorn weggepustet werden können, kommt zusätzlich ein automatisiertes Sprühdüsensystem zum Einsatz, wie man es von einer Scheinwerfer-Reinigungsanlage her kennt. Wann und ob die Technik in Serie geht, hängt auch von den Entwicklungen beim autonomen Auto ab. Ford macht dazu keine Angaben.

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