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Neue Modelle Ford Mondeo: Spätstarter mit Potenzial

Autor / Redakteur: sp-x / Christian Otto

Mit einiger Verzögerung tritt der Ford Mondeo nun in seiner neuesten Auflage gegen den gerade gestarteten neuen VW Passat an.

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Ford legt den Mondeo neu auf.
Ford legt den Mondeo neu auf.
(Foto: Ford)

Besser spät als nie: Weil Ford bei der Markteinführung des Mondeo die Schließung des ursprünglichen Produktionsstandortes in Belgien dazwischen kam, kommt die neue Generation des Mittelklassemodells nun ein Jahr später als geplant auf den Markt. Alt geworden ist das aktuelle Flaggschiff der Marke dabei nicht: Der neue Mondeo kann mit großer Motorenauswahl, verbessertem Fahrwerk und modernen Technik-Highlights überzeugen. Derzeit schlägt das günstigste Modell mit 27.150 Euro zu Buche, für den Benziner mit 118 kW/160 PS Leistung.

Auch optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger etwas getan: Großer Kühler, scharfer Knick in der Flanke, Powerdomes auf der Motorhaube und schneidige Scheinwerfer, auf Wunsch in Voll-LED-Technik. Wer die Hightech-Lampen wählt (1.250 Euro), bekommt dazu Blinker in dynamisierter Form, so wie sie auch Audi anbietet. Darüber hinaus offeriert der neue Mondeo alle erdenklichen Komfort- und Sicherheitsfeatures; diese reichen vom klimatisierten Massagesitz für 2.500 Euro Aufpreis über das autonome Bremssystem (ab 250 Euro) bis hin zu hinteren Gurt-Airbags.

Einen großen Sprung macht der Mondeo auch bei der Antriebstechnik. Das Fließheckmodell mit großer Heckklappe sowie der Kombi Turnier können zur Markteinführung mit drei Benzinern mit Leistungswerten zwischen 118 kW/160 PS und 176 kW/240 PS sowie drei Dieselmotoren von 85 kW/115 PS bis 132 kW/180 PS kombiniert werden. Künftige Basismotorisierung ist Fords preisgekrönter 1,0 Liter-Dreizylinder aus der „Ecoboost“-Reihe. Das zuletzt in Deutschland nicht mehr angebotene Stufenheck mit vier Türen ist exklusiv mit einem Hybridantrieb erhältlich.

Ganz auf modern macht der Mondeo mit seinem Infotainmentsystem. Die Topvarianten zeigen mit großflächiger TFT-Fläche im Kombiinstrument, was Stand der Technik ist. Erfreulich, dass es gleich mehrere Infofelder gibt. So können beispielsweise die Bordcomputer-Werte und etwaige Zielführungspiktogramme der Navigation gleichzeitig dargestellt werden. Apropos Navigation: Analog zum gelifteten Focus gibt es ein komplett neues System mit intuitiv bedienbarem Touchscreen und schönem Kartenbild. Hinzu kommt eine Vielzahl an Funktionen, darunter auch die Möglichkeit, diverse Handy-Applikationen auf dem großen Monitor abzubilden und von dort aus zu steuern.

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