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Digitalisierung

Ford nutzt Drohnen zur Werks-Inspektion

| Redakteur: Christian Otto

Ford setzt in seinem britischen Werk in Dagenham Drohnen ein, um Maschinen und Anlagen zu inspizieren. Das spart Zeit und Kosten, da die Anlagen während der Kontrollen nicht mehr abgeschaltet werden müssen.

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Ford prüft Werksanlagen mit Drohnen.
Ford prüft Werksanlagen mit Drohnen.
(Bild: Ford)

Ford setzt in seinem britischen Motorenwerk in Dagenham seit Kurzem mit Go-Pro-Kameras bestückte Drohnen ein. Damit inspiziert der OEM Anlagen, Rohrleitungen und Dachflächen. Bisher führten Kontrolleure diese Wartungsarbeiten durch, indem sie beispielsweise die 40 Meter langen Plattformen, die schwerste Maschinen und Anlagenteile tragen, auf ausfahrbaren Gerüsten prüften. Jeder Inspektionsbereich nahm hierbei im Schnitt zwölf Stunden in Anspruch.

Kontrolle dauert nur noch einen Tag

Diese Arbeiten haben sich nun erheblich verkürzt. Für die gesamte Produktionsanlage wird laut Ford nur noch ein einziger Tag benötigt. Pat Manning, Machining Manager in Dagenham, sieht nur Vorteile: „Die notwendigen Kontrollen der Anlagen und der Gebäudedächer müssen in Höhen bis zu 50 Metern durchgeführt werden. Dank der Drohnen sparen wir wertvolle Zeit und entlasten spürbar unsere Teammitglieder“.

Auch die Häufigkeit der Inspektionen nimmt mit der neuen Technik zu, da die Anlagen nicht mehr abgeschaltet werden müssen. Das Unternehmen prüft derzeit die Möglichkeit, die Drohnen auch an anderen Standorten einzusetzen.

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