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Connectivity Ford testet Technik für grüne Welle

| Redakteur: Sven Prawitz

Rote Ampeln nach Möglichkeit vermeiden, darum geht es im Forschungsprojekt UK Autodrive, an dem sich unter anderem Ford beteiligt. Ziel ist, die Fahrgeschwindigkeit so zu wählen, dass eine „grüne Welle“ genutzt werden kann. Das Projekt wird mit öffentlichen Mitteln gefördert.

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Das System zeigt nicht nur die ideale Geschwindigkeit für eine grüne Welle an, sondern erfasst auch Bremsvorgänge vorausfahrender Fahrzeuge.
Das System zeigt nicht nur die ideale Geschwindigkeit für eine grüne Welle an, sondern erfasst auch Bremsvorgänge vorausfahrender Fahrzeuge.
(Bild: obs/Ford/Fabio De Paola/PA Wire)

Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit oder in die Stadt fahren, ohne an einer roten Ampel warten zu müssen. Damit dieses Szenario künftig vielleicht Wirklichkeit wird, nimmt Ford in Großbritannien aktuell an einem Test zur Verbesserung des Verkehrsflusses teil. Die Fahrer wählen hierbei eine vom System ermittelte Geschwindigkeit, um die Chance auf eine „grüne Welle“ zu erhöhen. Das Forschungsprojekt wird mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 20 Millionen Pfund (22,5 Mio. Euro) gefördert und trägt den Arbeitstitel UK Autodrive. Basierend auf digitalen Daten soll das Autofahren weniger stressig und zeitintensiv werden, überdies rechnet das 16-köpfige Forschungs-Team durch weniger Ampel-Stopps mit einer Verbesserung der Kraftstoffeffizienz.

Zu den Techniken, die im Verlauf des nächsten und übernächsten Jahres getestet werden, zählen Warnsysteme, die den Fahrer informieren, wenn ein anderes Fahrzeug eine Kreuzung blockiert oder wenn sich ein Krankenwagen, Polizeiauto oder ein Löschfahrzeug nähert. Somit soll an Kreuzungen eine Priorisierung vorgenommen werden, ohne dass Verkehrszeichen und Ampeln erforderlich sind. Die Versuche werden in Milton Keynes und Coventry (Großbritannien) auf öffentlichen Straßen sowie auf abgesperrten Strecken durchgeführt.

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