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Sicherheit Ford verlegt Beifahrer-Knie-Airbag in das Handschuhfach

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der neue Knie-Airbag wird im Modell Mustang angeboten und besteht aus Kunststoff anstelle von textilen Geweben.

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Kleiner, leichter und besser zu platzieren soll der neue Knie-Airbag von Ford sein.
Kleiner, leichter und besser zu platzieren soll der neue Knie-Airbag von Ford sein.
(Foto: Ford)

Ford verbaut im Sportwagen Mustang weltweit als erstmals einen Beifahrer-Knie-Airbag im Handschuhfach. Genauer gesagt im Verschlussdeckel des Handschuhfachs und soll dadurch mehr Beinfreiheit gewähren. Statt des herkömmlichen Textilgewebes verwendet der Automobilhersteller für den Airbag selbst eine Kunststoff-Konstruktion, die vor allem aus Platzgründen verwendet wird.

Kleiner als herkömmliche Airbags

Bei einer Kollision soll der Airbag in 20 Millisekunden von einem kleinen Gasgenerator zur vollen Größe aufgeblasen werden. Der im neuen Mustang verbaute Beifahrer-Knie-Airbag ist im zusammengefalteten Zustand 46 Zentimeter lang und 28 Zentimeter breit und damit deutlich kleiner als ein konventioneller Knie-Airbag. Die gewichtssparende Konstruktion will Ford für weitere Patente nutzen.

Airbags aus Kunststoff-Spritzguss

"Mit dieser Konstruktion konnten wir die Funktionen von zwei separaten Bauteilen in einem einzigen Teil kombinieren, um Platz und Gewicht zu sparen. Zudem konnten wir den Armaturenträger freier gestalten, wodurch mehr Raum für den Beifahrer geschaffen werden konnte. Unser Knie-Airbag im Handschuhfach eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für Airbags aus Kunststoff-Spritzguss, viele weitere Konstruktionen sollen folgen" erklärt Sean West, verantwortlich für die passive Sicherheit der Rückhaltetechnik bei Ford.

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