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Wirtschaft Ford-Werke in Köln starten Kurzarbeit

| Autor/ Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Deutlich rückläufige Verkäufe des Fiesta bedeuten für die betroffenen Ford-Mitarbeiter in Köln auf längere Sicht Kurzarbeit. Ob die Maßnahme das ganze Jahr über greift, will der Autobauer allerdings nochmals überprüfen.

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Rund 2.200 Mitarbeiter der Fiesta-Produktion im Kölner Werk sind von der Kurzarbeit betroffen.
Rund 2.200 Mitarbeiter der Fiesta-Produktion im Kölner Werk sind von der Kurzarbeit betroffen.
(Bild: Ford)

Ford Europe hat mit Kurzarbeit in seinem Kölner Werk auf den Absatzrückgang in Großbritannien reagiert. Betroffen seien rund 2.200 Mitarbeiter in der Fertigung des Kleinwagens Fiesta, sagte ein Unternehmenssprecher. Statt an fünf Tagen werde nur noch an vier Tagen gearbeitet. Die Kurzarbeit sei bis Ende des Jahres beantragt worden. Im Mai wolle man überprüfen, ob die Maßnahme weiter notwendig sei.

Pro Tag werden in Köln 1.150 Fahrzeuge des Modells Fiesta gebaut. Ein Drittel der Produktion sei bisher nach Großbritannien gegangen, sagte der Sprecher. Dort sei der Verkauf wegen des Brexits und der Schwäche des Pfunds zurückgegangen. Auch in Südeuropa sei die Nachfrage gesunken.

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