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Neue Modelle Ford will Marktführer bei E-Autos werden

| Autor / Redakteur: Ampnet / Wolfgang Sievernich

In den kommenden fünf Jahren will Ford 13 neue Modelle mit elektrifizierten Antrieben auf den Markt bringen. Ab 2019 startet der Transit Custom als Plug-in-Hybrid.

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In Europa startet der Transit Custom als Plug-in-Hybrid ab 2019; in den USA sollen ab 2020 auch der Pick-Up F-150 und Mustang hybridisiert werden.
In Europa startet der Transit Custom als Plug-in-Hybrid ab 2019; in den USA sollen ab 2020 auch der Pick-Up F-150 und Mustang hybridisiert werden.
(Bild: Ford)

Ford will in den nächsten fünf Jahren 13 Modelle mit elektrifizierten Antrieben auf den Markt bringen. So wird es Hybridversionen des meistverkauften Autos in den USA, des Pick-ups F-150, und sogar des Mustang geben. Beide wird Ford ab 2020 zunächst auf dem amerikanischen Markt anbieten. In Europa kommt 2019 der Transit Custom als Plug-in-Hybrid. Außerdem ist ein komplett neu entwickeltes CUV (Crossover Utility Vehicle) mit rein batterieelektrischem Antrieb und einer Reichweite von mindestens 300 Meilen (ca. 480 Kilometern nach US-Norm) geplant.

Ford will Marktführer werden

Dafür investiert der Automobilhersteller 700 Millionen US-Dollar (ca. 670 Millionen Euro) in sein Werk in Flat Rock im US-Bundestaat Michigan. Der Standort wird für die Produktion von Elektrofahrzeugen sowie autonom fahrender Autos ausgebaut. Es entstehen 700 zusätzliche Arbeitsplätze. In Flat Rock laufen derzeit der Ford Mustang sowie der Lincoln Continental vom Band.

Das Investitionsprogramm von Ford in neue Elektrofahrzeuge umfasst bis zum Jahr 2020 insgesamt 4,5 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Entwicklung zum Anbieter von weiteren Mobilitätslösungen voran. Erklärtes Ziel ist die Marktführerschaft bei Elektrofahrzeugen und autonom fahrenden Autos. Dabei sollen auch ein eigenes Flottenmanagement für Elektrofahrzeuge, spezielle Routenplanungen und Telematiklösungen helfen. In den USA verkauft Ford heute die meisten Plug-in-Hybride aller Hersteller und liegt bei den elektrifizierten Fahrzeugen insgesamt auf Platz zwei.

Tausende Ultra-Schnell-Ladestationen geplant

Erst Ende November hat der OEM gemeinsam mit anderen europäischen Fahrzeugherstellern eine Absichtserklärung abgegeben, die den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Ultra-Schnell-Ladestationen vorsieht. In einem ersten Schritt sind rund 400 Standorte in Europa geplant, bis 2020 sollen es Tausende werden. Darüber hinaus erprobt Ford das automatische induktive (kabellose) Laden während einfacher Parkvorgänge.

In Großstädten in den USA, darunter New York, testet Ford in diesem Jahr hybridgetriebene Taxi- und Kastenwagen-Prototypen auf Basis des kompakten Transit Connect. Mit der Testflotte knüpft die Marke an den Escape Hybrid an, der nicht nur als das weltweit erste Hybrid-Taxi gilt, sondern auch als das erste Hybrid-SUV der Welt sowie das erste in Nordamerika in Serie gebaute Hybridfahrzeug. Viele der zwischen 2004 und 2012 gebauten Hybrid-Taxis sind noch im täglichen Einsatz, wobei sie nach Laufleistungen von mehr als 350.000 Meilen (über 560.000 Kilometer) immer noch mit dem ersten Satz Batterien unterwegs sind.

Trump nimmt Einfluss auf geplantes Werk in Mexiko

Auf den Bau eines neuen Montagewerks in Mexiko verzichtet Ford hingegen. Firmenchef Mark Field hatte gestern dafür die sinkende Nachfrage nach kleineren Autos, aber auch die Einflussnahme des künftigen US-Präsidenten Donald Trump ins Feld geführt. Die Fertigung der nächsten Generation des US-amerikanischen Focus wird ins mexikanische Werk Hermosillo. Damit werden wiederum Kapazitäten für zwei neue Modelle im Werk Wayne, Michigan, frei, wo der Focus derzeit montiert wird.

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