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Zulieferer Fränkische eröffnet Werk in Mexiko

| Redakteur: Thomas Günnel

Das Unternehmen Fränkische Rohrwerke eröffnet am 25. April einen neuen Standort in Silao/Mexico. Das Tochterunternehmen firmiert unter der Bezeichnung Fraenkische Industrial Pipes Mexico S.A. de C.V..

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Auf 3.000 Quadratmetern produziert die Fränkische in Mexico Fluid- und Kabelschutzsysteme für industrielle und automobile Anwendungen.
Auf 3.000 Quadratmetern produziert die Fränkische in Mexico Fluid- und Kabelschutzsysteme für industrielle und automobile Anwendungen.
(Fränkische Rohwerke)

Zu Produktionsbeginn sind 15 Mitarbeiter vor Ort beschäftigt. Sie stellen auf 3.000 Quadratmetern Gesamthallenfläche Fluid- und Kabelschutzsysteme für industrielle und automobile Anwendungen her. Die Halle ist zu einem späteren Zeitpunkt erweiterbar. Damit ergänzt Fraenkische Industrial Pipes Mexico das Sortiment von Fräenkische USA im Kabelschutz, der Medienführung sowie in den Bereichen Automotive und Industrie. Der Standort ist knapp eine Flugstunde von Mexiko-Stadt, und damit einem internationalen Flughafen entfernt, innerhalb von zehn Minuten erreicht man den Flughafen von Leon.

Nordamerika sei einer der größten und wichtigsten Automobilmärkte. „Ziel ist es, den Kunden aus Mexiko als Vollsortimenter bedienen zu können und somit Kostenvorteile in der Logistik und gleichzeitig kürzere Lieferzeiten zu bieten. Gerade in der Automobilbranche ist der Standort Mexiko ein Muss“, erklärt Guido Wey, Geschäftsführer Fränkische. Das Unternehmen hatte bereits im Jahr 2003 ein Werk in Anderson, North Carolina/USA eröffnet. Das inhabergeführte Familienunternehmen Fränkische wurde 1906 gegründet und ist inzwischen mit 14 Tochtergesellschaften auf vier Kontinenten der Welt vertreten: neben Europa unter anderem in China, Tunesien, Indien und in Mexiko.

Erst im vergangenen Jahr wurde zudem der Grundstein für eine Fertigung mit Logistik-Plattform im französischen Torcy-le-Grand, Region Champagne-Ardenne, gelegt. „Markt- und Kundennähe sind zwei der wichtigsten Faktoren für den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens. Deshalb folgen wir unseren großen Kunden in die wichtigsten Länder und stellen uns zunehmend international auf“, begründet Otto Kirchner, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, den Schritt.

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