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Fraunhofer gründet Verbund für Innovationsforschung

| Redakteur: Sven Prawitz

Die Fraunhofer-Gesellschaft organisiert vier ihrer Institute im neuen Verbund für Innovationsforschung. Ziel ist es, den Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu vertiefen.

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Zukunft gestalten: Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE ist Hauptsitz des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, einem Gründungsmitglied des neuen Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung.
Zukunft gestalten: Das Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE ist Hauptsitz des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, einem Gründungsmitglied des neuen Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung.
( Bild: Christian Richters, Fraunhofer-IAO, UNStudio, Asplan )

Zum 1. Juli 2017 hat der neue Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung seine Arbeit aufgenommen. Mit ihm will die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Rolle im forschungs-, technologie- und innovationspolitischen Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stärken. Der Verbund besteht zunächst aus vier Forschungseinrichtungen mit über 500 Mitarbeitern: Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig, das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe.

Plattform für Zukunftsfragen

Die Neugründung versteht sich als Plattform für technikbezogene Zukunftsfragen mit Systemrelevanz. In dieser Funktion soll der Verbund eine entscheidende Maßnahme der neu gestarteten Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) flankieren: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Ausstattung mit Geräten und Anlagen in elf Fraunhofer- und zwei Leibniz-Instituten mit rund 350 Millionen Euro, um technologische Fähigkeiten für künftig relevante Themenfelder in einem gemeinsamen Technologiepool zusammenzuführen.

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