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IZB-3M Für mehr Komfort im Interieur

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Das neue „X-Wave“-Konzept als gemeinsame Initiative der Autozulieferer Visteon und 3M zeigt auf der diesjährigen IZB, wo der Trend im Innenraum hingeht. Mehr als 50 Neuheiten wurden

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Das neue „X-Wave“-Konzept als gemeinsame Initiative der Autozulieferer Visteon und 3M zeigt auf der diesjährigen IZB, wo der Trend im Innenraum hingeht. Mehr als 50 Neuheiten wurden in das Modell-Fahrzeug integriert.

Zu den Highlights, die 3M im Konzept präsentiert, gehören Innovationen, die die Informationen im Cockpit des Automobils besser visualisieren: das 3D Driver Information Cluster, das 3D Virtual Imaging und der Transmissive Film. Die Forschungsergebnisse basieren auf der Film- und Folienfertigung von 3M.

Das 3D Driver Information Cluster ermöglicht eine „echte“ 3D-Ansicht, also eine stereoskopische Wahrnehmung, für die man keine Hilfsmittel etwa in Form von Brillen braucht. Im Konzept wurde die neue Folientechnik in die Instrumententafel des Cockpits integriert. Nutzbar ist das 3D Cluster aber auch in vielen anderen Display-Anwendungen, etwa für Navigationsgeräte. Der wesentliche Komfort-Vorteil der neuen Entwicklung ist laut 3M, dass der Fahrer bei den damit ausgestatteten Anzeigeinstrumenten jetzt die freie Wahl hat und zwischen 2D- oder 3D-Ansicht umschalten kann. Erhältlich sein wird diese Technik ab 2011.

Mithilfe des 3D Virtual Imaging lassen sich grafische Darstellungen wie etwa das Logo des Automobilherstellers oder die Tachometeranzeige dreidimensional visualisieren. Dies geschieht wahlweise sogar mehrfarbig. Diese Entwicklung soll es ab 2010 geben. Sie bietet neue Möglichkeiten für die Gestaltung und die Integration von Informationen in Schalthebel, Bedienknöpfe, Anzeigeelemente oder andere Beschriftungen im Fahrzeug.

Durch die Transmissive Films schließlich könnte die Ansammlung vieler unterschiedlich großer Displayanzeigen für die einzelnen Infotainmentsysteme bald der Vergangenheit angehören. Diese Folientechnik ermöglicht dem Automobildesigner ein klares Gestaltungskonzept mit, so 3M, „großzügigen, ungestörten Oberflächen, hinter denen sich diese Elemente verbergen und nur dann zum Vorschein kommen, wenn sie wirklich benötigt werden“. Die Transmissive Films wirken metallisch glänzend oder schwarz und sind einseitig lichtdurchlässig.

3M auf der IZB:

Halle 1, Stand 113

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