Elektromobilität Gefahren: BMW 3er Active Hybrid

Autor / Redakteur: ampnet/Maximilian Keretlow / Thomas Günnel

Nach den Modellen 7, 5, 6 rüstet BMW jetzt auch seine 3er-Limousine mit Hybridantrieb aus. Der ‘Active Hybrid 3’ bildet mit 52.300 Euro den Einstieg in die Welt der BMW-Modelle mit Verbrennungs- plus Elektromotor.

BMW hat den 3er Active Hybrid der Presse vorgestellt. Nach dem 7er, 6er und 5er ist diese Technik damit in der bayerischen Mittelklasse angekommen.
BMW hat den 3er Active Hybrid der Presse vorgestellt. Nach dem 7er, 6er und 5er ist diese Technik damit in der bayerischen Mittelklasse angekommen.
(BMW)

Die Technik wurde aus dem 5er übernommen: Die 225 kW/306 PS des Dreiliter-Sechszylinders addieren sich mit den 40 kW/55 PS der Elektromaschine zu 250 kW/340 PS und zu 450 Nm Systemleistung. Dabei sorgt der Elektromotor wie immer für kräftigen Zug bereits bei ganz niedrigen Drehzahlen.

Beim vollen Drauftreten setzt sich der Active Hybrid 3 dann auch mit solchem Nachdruck in Bewegung, dass er fast alles andere hinter sich lässt. Der Standardwert für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 (5,3 Sekunden) gibt das gewaltige Beschleunigungsvermögen nur unvollkommen wieder. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit (abgeregelten) 250 km/h angegeben.

Bis zu 75 km/h rein elektrisch

Spaß kommt aber auch bei ganz anderer Fahrweise auf: Der Active Hybrid 3 rollt lautlos aus der Garage, nimmt fast unhörbar Fahrt auf. Bis zu vier Kilometer weit und bis zu 75 km/h schnell soll er ohne Verbrennungsmotor rollen, ohne Benzinverbrauch und ohne Emissionen.

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Mit ‘Fahrerlebnisschalter’ in Eco-Pro-Position ist Rollen mit ganz sanftem Gas – "Segeln" – ohne Verbrennungsmotor sogar noch bis Tempo 160 möglich. Beim Gaswegnehmen und beim Bremsen wird der Akku wie stets bei Hybridantrieb wieder geladen.

Auf Landstraße wie Autobahn, wenn der Wagen gleichmäßig rollt oder es leicht bergab geht, stehen Drehzahlmesser und Verbrauchsanzeige tatsächlich öfters auf null. Bei Stop-and-Go arbeitet fast nur der Elektromotor. Der Fahrer kann das Zusammenspiel von Verbrenner, Elektromaschine und Batterie auf dem Bildschirm beobachten. Ergebnis ist ein Normverbrauch von nur 5,9 Litern pro 100 km (CO2 139 g), realistisch auf der Landstraße sind sieben bis acht.

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