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Fahrbericht Gefahren: Ssangyong Korando

| Redakteur: Andreas Wehner

Das koreanische Kompakt-SUV geht mit optischen Retuschen und ein paar technischen Änderungen in die zweite Lebenshälfte. Ab Ende November soll der neue Korando bei den Händlern stehen.

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Ssangyong hat dem Korando ein neues Aussehen verpasst.
Ssangyong hat dem Korando ein neues Aussehen verpasst.
(Foto: Ssangyong )

Ssangyong hat das Kompakt-SUV Korando überarbeitet. Drei Jahre nach dem Marktstart spendierte der koreanische Automobilhersteller seinem Volumenmodell eine überwiegend optische Auffrischung.

Der Kühlergrill ist jetzt etwas schmaler und lässt den Korando in Kombination mit dem neuen Stoßfänger und dem breiteren Lufteinlass deutlich dynamischer aussehen. Auch die neuen, kantigeren Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht unterstützen diesen Eindruck. Außerdem gibt es neue Heckleuchten, neue Felgendesigns sowie vier neue Farben. Innen hat der Korando ein komplett neues Armaturenbrett aus Softtouch-Materialien mit Dekoreinlagen in Holzmaseroptik erhalten. Das Design ist deutlich frischer als bisher.

Ssangyong Korando: Neue Optik

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Bekannte Motoren

Motorseitig bleibt alles beim Alten. Weiterhin gibt es zum Einstieg einen Benziner mit 110 kW/149 PS und einem kombinierten Normverbrauch von 7,5 Litern (CO2-Ausstoß: 175 g/km) mit Zweirad-Antrieb und Schaltgetriebe. Daneben ist der Korando mit zwei Selbstzündern bestellbar: Der so genannte „Eco-Diesel“ leistet 110 kW/149 PS und verbraucht laut Datenblatt 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 147 g/km). Wer mehr Leistung möchte, greift zur Variante mit 129 kW/175 PS und einem Normverbrauch von mindestens 6,0 Litern (CO2-Ausstoß: 157 g/km). Alle Motoren treiben wahlweise zwei oder vier Räder an. Der Benziner sowie der stärkere Diesel können optional mit einem Automatikgetriebe kombiniert werden.

Verbesserte Geräuschdämmung

Großen Wert legten die Entwickler bei der Überarbeitung auf eine verbesserte Geräuschdämmung. Dank verstärkter Halterungen an den Motoraufhängungen wurde das Leerlauf-Geräusch um 9,3 Prozent auf 98 dB reduziert. Das ändert jedoch nichts an der etwas rauhen Art des getesteten 149-PS-Diesels. Er ist akustisch klar als Diesel zu erkennen, verrichtet jedoch in Kombination mit dem leicht zu schaltenden Getriebe brav seine Arbeit. Die Leistung reicht in jeder Situation aus und die Abstimmung ist so gewählt, dass sich der Korando auch von schaltfaulen Fahrern angenehm bedienen lässt.

Allradsystem verteilt Kraft variabel

Das Allradsystem verteilt die Antriebskraft je nach Fahrsituation und abhängig von den Straßenverhältnissen auf die Achse, die sie besonders benötigt. Während die Kraft im Normalbetrieb zu 100 Prozent an der Vorderachse liegt, leitet das System auf glatten Straßen oder im Offroad-Betrieb bis zu 50 Prozent an die Hinterachse.

Der neue Korando soll Ende November bei den Händlern stehen. Die endgültigen Ausstattungspakete für den deutschen Markt stehen noch nicht fest. „Es wird aber weiterhin die drei Ausstattungslinien Crystal, Quartz und Sapphire geben“, sagte Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, bei der Vorstellung des neuen Modells. Auch die Preise sind noch nicht endgültig abgestimmt. „Sicher ist: Wir werden mit einem aggressiven Preis in den Markt gehen“, sagte Mehling. Bisher kostet das Basismodell 19.990 Euro. Im Mai hatte der Importeur den Preis in einer zeitlich begrenzten Aktion auf 15.990 Euro reduziert. Der Einstiegspreis des überarbeiteten Korando wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen.

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