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ADAC-Crashtest Gefahrenzone Fond

| Autor / Redakteur: AI/SP-X / Bernd Otterbach

Der gefährlichste Platz im Auto ist die Rückbank, wie ein Crashtest des ADAC ergeben hat. Den Grund sieht der Automobilklub in fehlenden Sicherheitssystemen.

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Während der Fahrer und der Beifahrer von modernsten Sicherheitssysteme behütet würden, sparten die Automobilhersteller im Fond an den geeigneten Schutzmaßnahmen, teilte der ADAC am Dienstag mit.

Außer auf die Kopfairbags können sich die Rückbank-Passagiere bei einem Crash lediglich auf einfache Gurtsysteme verlassen. In der Regel fehlen dort Gurtkraftbegrenzer, die den Oberkörper nach dem Unfall abbremsen. Auch Gurtstraffer, die den Gurt immer straff am Körper halten, gibt es nur selten. Hinzu kommt, dass die Konstruktion der Kopfstützen oft nicht überzeugen kann. In vielen Fällen ist der Abstand zum Kopf der Passagiere zu groß, die korrekte Anpassung an die Körpergröße ist kaum möglich.

Der ADAC fordert vor dem Hintergrund der Crash-Ergebnisse, auch auf den Plätzen in der zweiten und dritten Reihe Gurtkraftbegrenzer, -straffer und funktionierende Kopfstützen anzubieten. Bis dahin sind lediglich kleine Kinder auf der Rückbank in Sicherheit; denn Kindersitze sorgen für guten Halt, wie der Test ergeben hat.

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