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Wabco und Würth Gemeinsame Diagnosesysteme

| Redakteur: Gerd Steiler

Wabco und Würth wollen über die neue WabcoWürth Workshop Services GmbH europaweit Diagnosesysteme, Software-Pakete und den technischen Kundenservice für die Wartung von Nutzfahrzeug-Systemen anbieten.

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Der belgische Nutzfahrzeug-Zulieferer Wabco und die Künzelsauere Würth-Gruppe haben ein neues Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen WabcoWürth Workshop Services GmbH gegründet. Das Joint Venture soll, laut einer Unternehmenmitteilung vom Donnerstag, künftig europaweit Diagnosesysteme, Software-Pakete sowie den technischen Kundenservice für die Wartung von elektronischen Komponenten und Systemen in Nutzfahrzeugen anbieten.

Bereits im April wolle das Unternehmen ein neuartiges Mehrmarken-Diagnosesystem für Nutzfahrzeuge auf den Markt bringen, heißt es. Vetrieben werden die WabcoWürth-Produkte über ein Netz „ausgewählter Händler“ direkt an Nutzfahrzeug-Werkstätten, Flotten und Endkunden.

Frank Bartsch und Claus hell Geschäftsführer

An der neuen Gesellschaft sind Wabco und Würth nach eigenen Angaben jeweils zu Hälfte beteiligt. Als Geschäftsführer fungieren Frank Bartsch und Claus Hell. Frank Bartsch arbeitete bislang als Verkaufsleiter der Division Nutzfahrzeuge bei Würth. Der Wabco-Manager Claus Hell war vorher für den Bereich Diagnose im Aftermarket-Handel zuständig.

Wabco hat seinen Hauptsitz in Brüssel und ist auf elektrische und mechanische Brems-, Stabilitäts-, Federungs- und Antriebssysteme für Nutzfahrzeuge spezialisiert. Die Würth-Gruppe mit Hauptsitz in Künzelsau gilt als weltweit führender Anbieter von Montage- und Befestigungstechnik.

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