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Elektromobilität General Motors und Nikola verbünden sich

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Mit elf Prozent ist der größte US-Autobauer künftig an dem E-Auto-Unternehmen beteiligt. Nikola will mit einem Elektroauto das Pick-up-Segment aufmischen – und GM hat Unterstützung zugesagt.

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Und noch ein Pick-up: der Nikola Badger.
Und noch ein Pick-up: der Nikola Badger.
(Bild: Nikola)

Der größte US-Autobauer General Motors (GM) steigt im Rahmen einer strategischen Partnerschaft bei dem aufstrebenden Tesla-Rivalen Nikola ein. GM erhält Aktien im Wert von rund 2 Milliarden Dollar (1,7 Mrd. Euro) und wird so mit 11 Prozent an Nikola beteiligt, wie die Unternehmen am Dienstag (8. September) mitteilten.

Im Gegenzug bekommt Nikola von GM Unterstützung im Konkurrenzkampf mit dem Elektroauto-Pionier Tesla. GM soll Nikolas mit Spannung erwarteten Pick-up-Truck Badger fertigen, der sowohl mit Elektro- als auch mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt kommen soll.

Nikola-Chef schwärmt

„Eine bessere Partnerschaft könnte man sich nicht erträumen“, schwärmte Nikola-Chef Trevor Milton. Sein Unternehmen aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona mischt seit Mitte des Jahres die Börse auf und sorgt dort mit ambitionierten Wachstumsplänen für Euphorie.

Auch die Allianz mit GM wurde von Anlegern bejubelt, Nikolas Aktien schossen vorbörslich zeitweise um über 30 Prozent in die Höhe. Die Papiere von GM legten ebenfalls deutlich zu, während Tesla heftige Kurseinbußen erlitt. Wie der Elektroauto-Vorreiter will Nikola das lukrative Pick-up-Segment mit dem ersten E-Modell umkrempeln.

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